Letzte Aktualisierung am 12. Oktober 2021.

In diesem Beitrag werden weitreichende Lieferkettenprobleme und -ausfälle erfasst, um „schwache Signale“ im Sinne des Umgangs mit Unsicherheit und Unerwartetem darzustellen. So zeichnen sich etwa weitreichende Folgewirkungen durch Rückkopplung aus, die ein System zum Schwingen bringen können (siehe Die Grenzen des Denkens).

logistik-fail-lieferketten

Eine Verzögerung in einer Rückkopplung kann ein System zum Schwingen bringen. Das konnte etwa 2020 aufgrund des Ausfalls von Schlachthöfen durch Corona-Infektionen sehr deutlich beobachtet werden: Ein Schlachthof stand über einen Zeitraum von vier Wochen komplett still und war auch nach Wiederaufnahme der Arbeit noch 18 Wochen lang stark in der Kapazität eingeschränkt. Insgesamt waren die bundesweiten Schlachtkapazitäten über Monate so sehr beschränkt, dass sie das Angebot an Schlachtschweinen nicht bewältigen konnten, was einen massiven Schweinestau zur Folge hatte. Anfang 2021 standen über 1 Million Schweine in der Warteschleife. Der Schweinestau konnte erst im Februar 2021 aufgelöst werden, weil sich erst dann die Anpassungsreaktionen der landwirtschaftlichen Betriebe (geringere Ferkelimporte, weniger Sauenbelegungen, Betriebsaufgaben) bemerkbar machten. Die Lagerbestände an Schweinefleisch wuchsen in diesem Zeitraum stark an.

Siehe www.schweine.net und www.schweine.net sowie die weiteren Aufschaukelungen. 

 

Zylka - Keine Entlastung beim Schweinestau
Schwingungen

Hintergrund zur Just-in-Time Logistik

Quelle: Simply Wall Street Pty Newsletter

Most manufacturing businesses employ a “Just-in-time” (JIT) model, which is part of a production system founded by Japanese carmaker Toyota (TSE:7203) in the 1950’s. The process ultimately was designed for efficiency and to minimize holding excess inventory that can be costly to store. The idea is the manufacturer only receives the relevant materials when they have demand for their product. Therefore, their products are built “just in time” rather than ahead of demand. It’s a pull system rather than a push system.“

„While many businesses saw the high-level benefits of this JIT model, they chose to ignore some of the finer details. And they were:

Not all supply chains are created equal, and eliminating excess inventory is not the same as eliminating ALL inventory.

Toyota’s supply chain benefits from the fact that many of their parts are sourced within Japan, which is a geographically small country and therefore less prone to disruption, and they do actually have spare inventory, to account for supply chain disruptions.

Toyota is one of the only car manufacturers unfazed by the global chip shortage since they required their chip suppliers to stockpile 2-6 months‘ worth of semiconductors for them since they knew (from the 2011 tsunami) that supply chain disruptions are an inevitable part of the manufacturing business. From then on, their supply chains had resilience.

Anmerkung: Das passiert, wenn eine gute Methode zum Selbstzweck wird und die Dinge nicht mehr kritisch hinterfragt werden. Daher kommt es, dass es heute Spitäler gibt, die keine Medikamente mehr lagern, sondern laufend mit dem Bedarf beliefert werden. Im Krisenfall führt das dann in die Katastrophe … Wir machen gerade ein riesengroßes evolutionäres Experiment: Are we fit to survive?

08.10.21: Containgeddon: Verhageln Lieferengpässe das Weihnachtsgeschäft?

Quelle: ibusiness.de

Für ECommerce-Anbieter werden die wachsenden Probleme bei der Lieferung – vor allem aus China – zu einem wachsenden Problem. Über einen Monat Verspätung haben Containerschiffe mittlerweile. Lieferengpässe, Peitscheneffekte und Preisexplosionen: Industrie-Insider warnen vor Verwerfungen im Weihnachtsgeschäft. Die Lage dürfte sich „frühestens im ersten Quartal 2022 entspannen“  Der Preis für den Transport eines standardmäßigen 40-Fuß-Containers stieg gleichzeitig von 1.650 US-Dollar auf 12.977 US-Dollar.

08.10.21: Die Lieferprobleme in der Automobilindustrie spitzen sich weiter zu

Quelle: linkedin.com

Experten erwarten einen Produktionsausfall von bis zu 11 Millionen Autos aufgrund des Mangels an Halbleiter und anderen Vorprodukten.

Wir erleben gerade einen Dominoeffekt in der Krisenlandschaft. Die Krisen, die aktuell an unterschiedlichen Stellen aufpoppen, haben Potential – leider nicht an positiven Effekten, vielmehr an unvorhersehbaren Wirkungsgraden.

Meiner Meinung nach sollten Unternehmen jetzt wirklich hellhörig werden. Die Krisen, die sich aktuell anbahnen haben Power, aber nicht die Power, die uns beflügelt und voranbringt, sondern vielmehr die Flügel lähmt! In meinem aktuellen Artikel beleuchte die unterschiedlichsten Dominosteine, welche gerade wanken oder schon gestürzt sind, aber auch welche Maßnahmen im Rahmen eines präventiven Krisenmanagements jetzt notwendig sind. Link zum Artikel: „Weltwirtschaft spielt Domino“: 👉 https://lnkd.in/gpwgThym

23.08.21: Even Small Volcanic Eruptions Could Create Global Chaos

Quelle: wired.com

Relatively minor meltdowns might destroy underwater cables and disrupt vital industries, scientists say, creating a cascade of economic misery.

Kleinere Vulkan Eruptionen können zivilisatorisches Elend verursachen: Sie können die Zerstörung wertvoller Infrastrukturen wie Unterseekabel und Schifffahrtskanäle auslösen. Das unterstreicht Matt Simon von WIRED: Wenn man Unterseekabel verliert, verliert man die Kommunikation, die für eine funktionierende Wirtschaft unerlässlich ist. Der Verlust von Chip-Fertigungsanlagen führt zum Zusammenbruch der Lieferkette für Elektronik. Fallen Schiffspassagen weg, verschlechtert sich die Versorgungskette für alles weiter. (Wie die Welt kürzlich erfahren hat, ist schon ein einziges Schiff, das im Suezkanal festsitzt, eine Kernschmelze für sich.) Ein Knackpunkt befindet sich in Taiwan, ein weiterer im Süden zwischen Taiwan und den Philippinen. In Malaysia ist die Straße von Malakka ein Nadelöhr, da sie auch eine wichtige Schifffahrtsroute ist, über die jährlich 40 % des Welthandels abgewickelt werden. In Mittelmeerraum befinden sich der Vesuv, Santorin und Campi Flegrei. Wenn man Unterseekabel verliert, verliert man die Kommunikation, die für eine funktionierende Wirtschaft unerlässlich ist. Fallen Schiffspassagen weg, verschlechtert sich die Versorgungskette für alles weiter.

 

12.08.21: Bahn-Streik bringt Lieferketten unter Druck

Quelle: faz.de

Rund 200 Güterzüge stehen aufgrund des Lokführerstreiks still. Die Bahn warnt vor erheblichen Folgen für die Lieferketten der Industrie.

 

12.08.21: Hafensperre in China

Quelle: www.tagesschau.de

Wegen eines Corona-Falls haben Chinas Behörden den Betrieb im zweitgrößten Containerhafen des Landes teilweise gestoppt. Deutsche Reeder befürchten massive Auswirkungen auf globale Lieferketten.

Vor der Einfahrt zum Hafen Ningbo-Zhoushan warten nach Angaben von Branchendiensten bereits rund 40 Containerschiffe. Der riesige Hafenverbund hat fast 20 Einzelhäfen. Geschlossen wurde der wichtige Meishan-Hafen.

Im Hafenverbund Ningbo-Zhoushan wurden letztes Jahr über 28 Millionen Standardcontainer umgeschlagen, ein Fünftel davon in dem jetzt geschlossenen Bereich. Dort werden unter anderem Container für die Linien China-Europa und den Nahen Osten abgefertigt.

Bei Deutschlands größter Container-Reederei Hapag-Lloyd in Hamburg hieß es, sollte Meishan länger geschlossen bleiben, könne das zu „massiven Problemen“ führen. Besorgt äußerte sich auch der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Eine längere Schließung könne negative Auswirkungen auf die ohnehin angespannte Lage bei den globalen Warenströmen und Lieferketten haben.

19.06.21: Mega-Stau lähmt den Welthandel

Quelle: faz.de

Die Lieferengpässe rund um die Erde verschärfen sich weiter. Nun haben sie die Fabrik der Welt erreicht. Denn der Verkehr im Containerhafen Yantian vor der chinesischen Metropole Shenzhen ist aufgrund strikter Corona-Maßnahmen zur Hälfte lahmgelegt. 84 Frachter lagen dort laut Schiffstrackern zuletzt für Tage und Wochen auf Reede. Das Yantian Container Terminal ist die Nummer vier auf der Liste der geschäftigsten Containerhäfen der Welt, nach Schanghai, Singapur und Ningbo.

29.06.21: Lieferengpässe kosten Milliarden

Quelle: www.tagesschau.de

Die deutsche Industrie klagt seit Monaten darüber, dass fehlende Rohstoffe und Vorprodukte die Produktion bremsen. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft hat nun die absehbaren Kosten der Lieferengpässe berechnet.

Lieferengpässe, Lieferverzögerungen und Materialmangel könnten die deutsche Volkswirtschaft im laufenden Jahr rund 25 Milliarden Euro kosten.

Die Ursachen für die Lieferengpässe seien vielschichtig, weshalb die Dauer auch schwer zu prognostizieren sei, wie die Experten darlegen. Zu den Gründen gehörten Transportengpässe im Schiffsverkehr, gleichzeitig sei der Bedarf an Vorleistungsgütern wie etwa Halbleitern durch die vielerorts kräftige wirtschaftliche Erholung und die Verschiebung der privaten Konsumausgaben hin zu langlebigen Konsumgütern spürbar gestiegen.

12.06.21: Drohender „Versorgungskollaps“ – das bedeutet der Trucker-Mangel für die Deutschen

Quelle: welt.de

Ausgerechnet im Sommer ist die Versorgungssicherheit mit Bier und anderen Getränken gefährdet. Denn in Deutschland fehlen Zehntausende Lkw-Fahrer. Schon bald könnte Kneipen und Biergärten, die gerade erst wieder öffnen konnten, ein missliches Szenario blühen.

Und in den kommenden Jahren wird es noch weit schlimmer: Die Internationale Straßentransportunion (IRU) prognostiziert in ihrer jüngsten Studie eine Lücke von 185.000 Fahrern in Deutschland bis zum Jahr 2027. Trucker ist also schon jetzt ein Mangelberuf – und in den kommenden Jahren nochmals stärker.

Die mittelständisch geprägte Getränkelogistik ist dabei besonders betroffen: künftig 27.000 fehlende Fahrern in diesem Bereich. „Das sind dann 27.000 Fahrten weniger pro Tag“, sagt der Geschäftsführer der Deutschen Getränke Logistik (DGL).

Im vergangenen Jahr ist der Mangel kaum aufgefallen, zumindest nicht in der Getränkelogistik. Schließlich war die Gastronomie monatelang geschlossen, zudem durften Events und Großveranstaltungen nicht stattfinden.

„Aufgrund der Lockdowns in vielen Branchen wie Automobil, Textil oder bei den Baumärkten gab es deutlich weniger Transporte. Weil etliche Fahrer aber nicht in Kurzarbeit wollten, sind sie in andere Branchen oder sogar Berufe abgewandert“

10.06.21: „In ganz Europa fehlen Container“: Transportpreise erreichen Rekordwerte

Quelle: handelsblatt.com

Die Preise für Lkw-Transporte klettern auf ein Dreijahreshoch, bei Schiff- und Luftfracht sieht es nicht viel besser aus. Und Entspannung ist nicht in Sicht.

Mit dem Abklingen der Corona-Pandemie stapeln sich bei Deutschlands Speditionen die Transportaufträge in unerwarteter Höhe. „Die Transportunternehmen können die Einhaltung von Leistungszusagen nur noch unter erheblichen Anstrengungen garantieren“, warnte Axel Plaß, Präsident des Bundesverbands Spedition und Logistik (DSLV) am Donnerstag. Grund seien Nachholeffekte, Konsumverlagerungen in den Onlinehandel und eine veränderte Vorratshaltung bei Industrie und Handel.

Für dieses Jahr erwarte man deshalb rund 130 Millionen Stückgutsendungen – nach 119 Millionen im Vor-Corona-Jahr 2019.

„In ganz Europa fehlen Container, und Schiffsraum bleibt knapp und sehr teuer“, bestätigt DSLV-Präsident Plaß. Lieferengpässe gebe es deshalb vor allem für Bauteile, Möbel, Textilien und Computer-Chips.

24.05.21: Ketchup-Effekt trifft europäische Logistik

Quelle: www.risknet.de

Zuerst Corona, dann Brexit, dann Suezkanal-Blockade – innerhalb weniger Monate gerät die europäische Logistikbranche gleich mehrfach unter Druck. Das FreightTech-Unternehmen TIMOCOM gab heute bekannt, dass mehrere Tage in Folge über eine Million offene LKW-Frachtaufträge aufgelaufen sind und dringend abgefertigt werden müssen. Das Unternehmen erwartet auch für die kommenden Wochen eine weitere Eskalation der Situation und empfiehlt Transportdienstleistern aller Art, sich kurzfristig digitalen Frachtenbörsen anzuschließen.

Der internationale Handel läuft seit Monaten wieder auf Hochtouren. Mit der Havarie der Ever Given im Suezkanal wurde vor rund zwei Monaten ein Ketchup-Effekt („Nach wenig kommt viel“) ins Rollen gebracht, der den nachgelagerten Hinterlandverkehr nun zeitversetzt erreicht. Besonders im Binnenschifffahrts- und Schienenverkehr mangelt es massiv an Ressourcen, was den Druck auf den europäischen Straßengüterverkehr weiter erhöht. Noch immer führen Staus an der Verladerampe zu Verzögerungen. Dadurch kommt es vermehrt zu Leerfahrten zum Folgeauftrag. Der massive Mangel an Laderaum wirkt sich nahezu flächendeckend auf den gesamten Industrie- und Handelsbereich aus.

„Es war klar, dass die große Masse an Gütern, die aufgrund der Suezkanal-Blockade nun geballt auf europäische Häfen trifft, nicht zeitnah abtransportiert werden kann. Auch die Kapazitäten an Laderaum für den Nachlauf waren von vornherein begrenzt. Wir hatten mit dieser Entwicklung gerechnet und gehen davon aus, dass sich dies in den nächsten Wochen weiter auf die Verfügbarkeit von Transportkapazitäten im europäischen Inland auswirken wird“.

24.05.21: Chipmangel kostet Autobauer Milliarden Euro

Quelle: www.manager-magazin.de

Seit Monaten kämpft die Autobranche mit Lieferschwierigkeiten bei Computerchips, die Fabrikpausen mehren sich. Wie teuer das wird, zeigt eine Studie. Viele haben einen folgenschweren Strategiefehler begangen.

 Aufgrund des Chipmangels würden 2021 weltweit rund 3,9 Millionen Fahrzeuge weniger produziert, schätzt die Beratungsfirma Alix Partners. Das entspreche einem Wert nicht produzierter Fahrzeuge von rund 110 Milliarden US-Dollar (91 Milliarden Euro) – fast doppelt so viel wie von der Unternehmensberatung noch Ende Januar geschätzt.

Der Bedarf nach Chips wächst schon seit Jahren kräftig, neue Fabriken lassen sich aber nicht so schnell bauen und in Betrieb nehmen. Die steigende Nachfrage nach Elektroautos, in denen nochmal mehr Halbleiter zum Einsatz kommen, treibt die Chip-Bestellmengen der Autohersteller nach oben. Aber auch in anderen Branchen geht der Halbleiter-Bedarf kräftig nach oben: In der Unterhaltungselektronik etwa, die in der Corona-Pandemie boomte. Aber auch bei der Steuerungselektronik, die Windräder, Solaranlagen oder Smart-Grid-Lösungen benötigen. Und zusätzlich haben Kryptominer größere Halbleitermengen zusammengekauft, um Digitalwährungen zu schürfen.

Insgesamt entfällt gerade einmal ein Zehntel des weltweiten Chip-Marktes auf die globale Autobranche. TSMC machte im vergangenen Jahr 51 Prozent seiner Umsätze mit der Auftragsfertigung von Smartphone-Halbleitern. Nur 3 Prozent des TSMC-Umsatzes stammten aus der Automobilindustrie.

14.05.21: Alle Filialen nach Hacker-Attacke betroffen: Die Folgen beim Lebensmittelhändler Tegut in Fulda sind extrem

Quelle: www.fuldaerzeitung.de

Die Folgen sind extrem: Regale sind leer, Sonderangebote fallen aus, Lieferungen können nicht durchgeführt werden. Ein Hacker-Angriff vor einigen Tagen macht Tegut weiter zu schaffen.

Die Attacke und das Herunterfahren der Systeme lähmt die gesamte Warendisposition: Die Filialen erhalten ihren Warennachschub normalerweise automatisch aus der Zentrale – abhängig davon, welche Produkte gerade gut gehen. Dieses Warenwirtschaftssystem ist abgeschaltet. „Sämtliche automatischen Prozesse sind vom Abschalten unserer Netzwerke betroffen“, berichtet Pusch.

Regale sind leer, Lieferung fallen aus: Das sind die Folgen des Hacker-Angriffs bei Tegut

08.05.21: Hacker greifen größte Ölpipeline der USA an

Quelle: www.n-tv.de

Die größte Ölpipeline in den USA ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Der Betrieb der Colonial-Pipeline sei vorübergehend eingestellt worden, teilte die Betreiberfirma mit. Die Cyberattacke am Freitag betraf demnach einen Teil des IT-Systems. Um den Schaden der Attacke einzudämmen sei das gesamte System in den Offline-Modus geschaltet worden. Ermittlungen laufen, welche Auswirkungen der Hackerangriff auf die Versorgung mit Öl, Benzin oder Kerosin haben ist noch unklar.

Siehe auch den eigenen Beitrag The Colonial Pipeline Hack Is a New Extreme for Ransomware. Insbesondere: „Die Ransomware hat nicht die Pipeline-Operation betroffen sondern deren Rechnungswesen. Die Pipeline hätte ungehindert weiter operieren können, aber sie hätten die Daten nicht erheben können, wer wieviel abgenommen hat.“

The cybersecurity ‘pandemic’ that led to the Colonial Pipeline disaster

Quelle: www.theverge.com

A lack of basic hygiene leaves critical infrastructure open for attack

The cyberattack that forced the Colonial Pipeline offline is just one failure to address existing weaknesses and an escalating “ransomware pandemic,” experts tell The Verge. That leaves the nation’s energy infrastructure especially vulnerable, even though there are basic steps that could have been taken to prevent the crisis that’s unfolding now.

But a workforce shortage is another lingering problem for the energy sector that could jeopardize those plans. There’s an estimated shortage of 498,480 cybersecurity workers in the US, a 2019 report found. The Transportation Security Administration, which oversees pipeline security, is short on inspectors and lacks a strategic workforce development plan to help it “carry out its pipeline security responsibilities,” a 2018 report by the GAO found. Three years after the agency recommended that the TSA fill that gap, the GAO says that has yet to happen (although the TSA reports that it’s in the middle of completing a workforce plan).

Until these basic problems are solved, the threat of cyberattacks will loom large over the energy system and other critical infrastructure. And while the attacks are virtual, the consequences can be quickly felt on the ground. The longer the Colonial Pipeline stays out of commission, the bigger the risk of gas stations, jet fuel, and even home heating oil running dry. The pipeline company did not respond to The Verge by time of publication but said in a statement that it’s bringing parts of its pipeline online in stages — with hopes that most operations will be restored by the end of the week.

Critical Infrastructure Protection:

Actions Needed to Address Significant Weaknesses in TSA’s Pipeline Security Program Management, Report to Congressional Requesters 

„More than 2.7 million miles of pipeline transport and distribute oil, natural gas, and other hazardous products throughout the United States. Interstate pipelines run through remote areas and highly populated urban areas, and are vulnerable to accidents, operating errors, and malicious physical and cyber-based attack or intrusion. The energy sector accounted for 35 percent of the 796 critical infrastructure cyber incidents reported to DHS from 2013 to 2015. Several federal and private entities have roles in pipeline security. TSA is primarily responsible for the oversight of pipeline physical security and cybersecurity. GAO [Government Accountability Office] was asked to review TSA’s efforts to assess and enhance pipeline security and cybersecurity. This report examines, among other objectives: (1) the guidance pipeline operators reported using to address security risks and the extent that TSA ensures its guidelines reflect the current threat environment; (2) the extent that TSA has assessed pipeline systems‘ security risks; and (3) the extent TSA has assessed its effectiveness in reducing pipeline security risks.“

14.05.21: Benzin ist knapp: US-Behörden warnen nach Pipeline-Hack vor Tüten-Trick

Lange Schlangen vor den Tankstellen, Sprit in Tüten: Die USA spüren die Folgen des Hackerangriffs auf Pipeline-Betreiber Colonial. Nach der Lösegeldzahlung fließt der Treibstoff wieder. Aber bis zur Normalität dauert es noch. US-Präsident Biden ruft die Menschen auf, Ruhe zu bewahren.

Angesichts der Versorgungsengpässe stieg der Benzinpreis im landesweiten Schnitt erstmals seit 2014 wieder auf mehr als drei Dollar (rund 2,50 Euro) pro Gallone. Für deutsche Verhältnisse wäre das immer noch sehr günstig: Eine Gallone entspricht knapp 3,8 Litern.

10.05.21: Coronakrise in Indien bedroht die Lieferketten

Quelle: www.handelsblatt.com

Beschränkungen für Personal und Schiffe aus Indien sorgen für Störungen im Welthandel. Deutsche Reeder fürchten massive Schwierigkeiten.

 

08.05.21: IV ortet Logistikkrise durch Pandemie

Quelle: orf.at

Wie Magna in Graz kämpfen auch kleine und mittlere Industriebetriebe der Steiermark mit Lieferausfällen und -Engpässen bedingt durch die CoV-Krise und teils auch noch durch die Blockade des Sueskanal. Die IV spricht von einer Logistikkrise.

Am Mittwoch hatte Magna Graz 1.000 Dienstnehmer zur Kurzarbeit angemeldet und das mit Lieferengpässen begründet – mehr dazu in Magna Graz: Kurzarbeit für 1.000 Arbeiter. In manchen Betrieben steht die Produktion sogar still oder kann nur mehr sehr kurzfristig geplant werden, weil bauwichtige Teile fehlen – das melden viele Betriebe bei der Industriellenvereinigung (IV) rück.

„Betrifft alle Produkte, Branchen und Unternehmen“

Lieferengpässe gibt es dabei längst nicht nur mehr im Bereich der Mikroelektronik, bestätigt Gernot Pagger, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Steiermark: „Die Planbarkeit und die Reichweite der Lagerbestände beziehungsweise der zugesagten Just in time-Lieferungen beträgt nur noch wenige Tage. Die Lieferzeiten für Materialien, Rohstoffe, Vormaterialien haben sich vervielfacht, und das betrifft nicht nur die Halbleiterprodukte, von denen wir das schon seit mehreren Wochen gehört haben – es betrifft derzeit alle Produkte, alle Branchen, alle Unternehmen.“ Pagger spricht von einer Logistikkrise, ausgelöst durch die Pandemie, die unmittelbare Auswirkungen auf die steirischen Industriebetriebe hat.

08.05.21: Rohstoffkrise spitzt sich zu – Lieferausfälle bei Kunststoffverpackungen drohen

Quelle: newsroom.kunststoffverpackungen.de

Fehlende Rohstoffe und eine noch nie gesehene Preisexplosion bei Kunststoffen setzen die Hersteller von Kunststoffverpackungen massiv unter Druck. Eine Blitzumfrage unter den Mitgliedern der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen Ende März zeigt die dramatische Situation der Branche: 84% der teilnehmenden Firmen berichten von einer schlechten bis sehr schlechten Versorgungslage – vor einem Monat waren es noch 75%.

Acht von zehn Kunststoffverpackungsherstellern mussten wegen der Rohstoffverknappung bereits ihre Produktion drosseln. Mehr als die Hälfte der Unternehmen rechnet in den nächsten vier Wochen mit Lieferausfällen in mittlerem bis sehr starken Umfang.

Die Rohstoffengpässe betreffen weiterhin sämtliche Kunststoffe, wobei sich in der Gesamtschau eine leichte Verbesserung bei der Versorgung mit PP andeutet. Parallel zu der Verknappung sind die Preise für Standard-Kunststoffe insbesondere seit Jahresbeginn extrem stark angestiegen, wie die Umfrage bestätigt. Die höchsten Aufschläge verzeichneten im ersten Quartal 2021 LLDPE und LDPE mit +55% bzw. +50%, gefolgt von PP, HDPE, PE, PS, PVC und EPS (jeweils zwischen +41% bis +48%). Teilweise liegen die Aufschläge deutlich über diesen Mittelwerten.

 

29.04.21: Nach VW und Daimler meldet nun BMW Probleme

Quelle: www.wiwo.de

Mikrochips sind in der Industrie gerade so begehrt wie kaum ein anderes Gut – und entsprechend rar. Nun muss BMW seine Produktion einschränken.

Infolge der weltweiten Knappheit lässt auch BMW die Bänder stillstehen. In Regensburg und im englischen Oxford wird die Produktion für zwei beziehungsweise drei Arbeitstage ausgesetzt, wie eine Unternehmenssprecherin bestätigte. In beiden Werken werden normalerweise jeweils etwas weniger als 1000 Autos am Tag gefertigt. Der Chipmangel betrifft BMW dabei nicht direkt sondern indirekt über fehlende Teilelieferungen.

12.04.21: „Suez war nur ein weiteres Problem“

Quelle: www.faz.net

Die Suezkanal-Blockade ist behoben. Die Probleme im Frachtverkehr bleiben aber. Vor allem an Container mangelt es seit Beginn der Corona-Krise. Die Frachtpreise explodieren.

Der Suezkanal ist wieder frei, die Probleme im globalen Frachtverkehr aber werden noch viele Monate bleiben. Deren Hauptgrund liegt aber nicht in der spektakulären Blockade der Wasserstraße durch den Containerfrachter Ever Given. Viel schwerer wiegt der durch die Corona-Folgen entstandene Mangel an Containern. Er wird verschärft durch die Welle von Schiffen, die nun in den europäischen Häfen Hamburg, Rotterdam und Le Havre erwartet werden.

„Wir haben unsere Kunden in Europa gewarnt, dass es zu rund 20 Tagen Verzögerung bei der Auslieferung von Waren kommen kann“, sagt Otto Schacht, der die Seefracht für den Logistiker Kühne & Nagel aus Hamburg führt. 

Insgesamt waren rund 60.000 Standardcontainer (TEU) von Kühne & Nagel durch den Unfall an der Durchfahrt gehindert worden. Ägypten hatte sich bemüht, die am Ende fast 400 wartenden Schiffe nach dem Freischleppen der Ever Given so schnell wie möglich durch den Kanal zu bringen.

„Suez war nur ein weiteres Problem in einem schon komplizierten Gesamtbild“, sagt Schacht. Damit spielt er auf den Engpass bei Containern rund um die Erde an. Es gibt viel zu wenige der Stahlboxen, und viel zu viele von ihnen liegen in den Häfen des Westens fest, so dass eine Unwucht entstanden ist. Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der jährlich bewegten Container um 260 Prozent auf gut 700 Millionen gestiegen. Und doch reicht ihre Zahl nicht, um in Ausnahmesituationen die Handelsströme zu ermöglichen.

Beispiel Amerika: Zum derzeitigen „Superstau“ vor den Häfen an der Westküste Amerikas führen zwei gegenläufige Entwicklungen: Auf der einen Seite hatte Corona das Löschen der Schiffe in den Häfen über Monate verlangsamt, auch weil viele Arbeiter erkrankt waren. Dann aber führte ein riesiger Nachholbedarf zu einer Konsumwelle, die Bestellungen in Ländern wie China oder Vietnam auslöste. Dort arbeiten und liefern die Fabriken zudem unter Volllast, weil Corona relativ schnell besiegt war. Die Zahl der Container, die in Los Angeles und Long Beach entladen werden müssen, steigt seit acht Monaten und liegt nun 45 Prozent über dem Vorjahreswert. Allein diese beiden Häfen stehen für rund 40 Prozent der Seefracht Amerikas.

Da nur zwei chinesische Firmen Container herstellen, lässt sich der Engpass nicht rasch beheben. Derzeit gibt es etwa 44 Millionen Container, ein Zehntel bauen die Chinesen jährlich neu, aber 2,2 Millionen werden zugleich verschrottet. Mindestens 10 Prozent mehr Container wären wohl nötig, um die Nachfrage am Markt derzeit abzudecken.

Kommentar

Siehe auch Die Grenzen des Denkens

Eine Verzögerung in einer Rückkopplung kann ein System zum Schwingen bringen. S. 72

19.03.21: Infineon fährt Fertigung in Austin, Texas weiter hoch – ursprüngliche Fertigungskapazität im Juni 2021 erwartet

Quelle: www.infineon.com

Die Fertigungsanlagen der Infineon Technologies AG in Austin, Texas sind in Betrieb und die Produktion wird derzeit wieder hochgefahren. Nach der am 15. Februar 2021 behördlich angeordneten Abschaltung konnte die Infrastruktur innerhalb einer Woche wiederhergestellt werden und die Anlagen sind intakt. Die Produktion wird derzeit schrittweise auf das ursprüngliche Niveau hochgefahren. Die Abschaltung war nach einem schweren Wintersturm erforderlich geworden und den daraus resultierenden langanhaltenden Stromausfällen in der Region.

„Nach derzeitigen Erkenntnissen gehen wir davon aus, dass wir aufgrund des Ereignisses den Bedarf unserer Kunden nicht vollumfänglich bedienen können. Für die meisten Produktkategorien, die wir in Austin fertigen, gehen wir ab Juni 2021 von der ursprünglichen Fertigungskapazität aus. Aufgrund des angespannten Marktumfelds und der daraus resultierenden vollen Auslastung wird es nicht möglich sein, die ausgefallene Produktionsmenge wieder auszugleichen.“

In Austin fertigt und testet Infineon Produkte, die in zahlreichen Anwendungen eingesetzt werden. Die Auswirkungen des Ereignisses auf seinen Umsatz erwartet Infineon im Wesentlichen im dritten Quartal des Geschäftsjahres, und zwar in Höhe eines hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrags. 

Kommentar

4 Monate Wiederanlaufzeit … Bei einem Blackout in Europa, wo nicht nur 4 Millionen, sondern möglicherweise 400 Millionen Menschen betroffen sein werden, werde die Folgen wesentlich dramatischer ausfallen und damit auch die Wiederanlaufzeiten in allen möglichen Bereichen.

Ich habe auch erst kürzlich mit einem Tierarzt telefoniert. Milchkühe, die nicht regelmäßig gemolken werden können, bekommen rasch eine Entzündung und haben dann enorme Schmerzen. Wenn das über mehrere Tage geht, sterben die Milchdrüsen ab und die Kuh gibt erst wieder eine Milch, wenn sie wieder gekalbt hat!!! Das heißt, es wird über viele Monate kaum mehr Milch geben (9 Monate Tragezeit!) … Das werden wir überleben, aber die Auswirkungen kann man sich kaum ausmalen. Man denke nur an die ganzen Produkte/Produktbestandteile, wo Milch enthalten ist!.

07.03.21: Samsung-Chipproduktion in den USA: Auf Stromausfall folgt Wassermangel

Quelle: heise online, golem.de

Hunderttausende Texaner und Unternehmen haben kein sauberes, fließendes Wasser, weil durch die Kälte Rohre, Pumpen und Wasserwerke beschädigt wurden. Ein Druckabfall sorgte zudem für Verunreinigungen in den Rohren. Das betrifft unter anderem Samsungs Chip-Produktionsstätte in Texas, die schon seit zwei Wochen stillsteht.

Mitte Februar 2021 mussten Samsung und weitere Halbleiterfertiger auf Anweisung der texanischen Regierung die Chipproduktion herunterfahren, um das überlastete Stromnetz zu entspannen. Inzwischen ist der Strom wieder da, mindestens Samsungs Austin-Produktionsstätte steht aber weiterhin still, weil kein sauberes Wasser vorhanden ist.

Der Nachrichtendienst Business Korea berichtet über Prognosen, dass Samsung Austin Semiconductor (SAS) womöglich erst Mitte April 2021 wieder den Betrieb aufnehmen wird.

Samsung fertigt in Texas Halbleiterelemente mit Strukturbreiten von 14 Nanometern und gröber – mit Blick auf den weltweiten Chipmangel wird die Fertigungskapazität dringend benötigt.

Auf die Automobilindustrie werden die Ausfälle wohl erst fünf Monate später eine Auswirkung zeigen. So lange dauere es, um Prozessoren und Chips von Anfang bis Ende komplett zu bauen. Große Kunden der Werke in Texas sind Autobauer wie Tesla, die von den Ausfällen nachhaltig betroffen werden können.

Im Falle von Flash-Speicher könnte der Markt bereits in naher Zukunft reagieren, sodass SSDs und RAM-Module teurer werden. Flash-Speicher kommt allerdings auch in Smartphones, Tablets, Spielekonsolen und nahezu allen anderen Computersystemen zum Einsatz. Zusammen mit Engpässen bei Grafikkarten, x86-Prozessoren und anderen Komponenten wird sich das wohl auch auf Endkunden auswirken – größtenteils durch höhere Preise. 

Am anderen Ende der Erdkugel, in Taiwan, herrscht ebenfalls Wassermangel, allerdings aufgrund von ausbleibenden Regenfällen. TSMC setzt seit Februar 2021 auf Tank-LKW zur Unterstützung – sie bringen sauberes Wasser aus besser gefüllten Reservoirs, die vorwiegend im Norden stehen. Laut einem Bericht von EE News Analog bestellt inzwischen auch UMC, der weltweit drittgrößte Chipauftragsfertiger, solche Tanklaster mit Wasser.

20.02.21: Lieferengpässe: Das Stahlparadox trifft die deutsche Wirtschaft

Quelle: factorynet.at

Die steigende Stahlproduktion kann die unerwartet hohe Stahlnachfrage kaum bedienen. Lieferengpässe und stillstehende Fabriken werden befürchtet.

Kommentar

Hier treten nun „Schweinezyklen“ wie das auch vom Beer-Game bekannt ist, auf. Siehe auch Die Grenzen des Denkens.

23.01.21: Chip-Mangel stoppt die Bänder in den Autowerken

Quelle: www.nzz.ch

Der Engpass bei Halbleitern ist für die Autoindustrie akut, die Produktionslinien stehen still. Der Audi-Chef Markus Duesmann sagte Mitte Januar gegenüber der «Financial Times», dass rund 10 000 Mitarbeiter in Ingolstadt und Neckarsulm in Kurzarbeit geschickt werden müssten – aufgrund fehlender Chips. Auch bei Daimler kommt es zu Betriebsunterbrüchen. Im VW-Stammwerk Wolfsburg ruht der Betrieb seit Neujahr, auch Braunschweig und Emden sind betroffen.

Der Mangel an Chips beschränkt sich nicht auf Deutschland. Auch die französische PSA-Gruppe, nun Teil des Grosskonzerns Stellantis, soll betroffen sein, Honda und Nissan in Japan ebenfalls, selbst Zulieferer wie Hella und Continental leiden unter dem Fehlen von Halbleitern.

«Es lässt sich sehen, wie verletzlich heute Industrien sind, wenn nur ein Chip fehlt.»

Am Beispiel ST lässt sich zeigen, wie die Chip-Branche in kurzer Zeit zwei Mal überrumpelt wurde: Erst brachen die Bestellungen der Autobranche während der ersten Corona-Welle und der Lockdowns im Frühjahr 2020 ein. Dann erhöhte die Branche ihre Bestellungen ruckartig. 

Diese Probleme werden durch längerfristige Branchentrends verstärkt. Zum einen produzieren die Hersteller von Auto-Chips immer weniger selbst. Die meisten Vollhersteller hätten in den vergangenen Jahren keine einzige neue Fabrik gebaut, schreibt der Analyst Wang. Stattdessen vergaben sie die Produktion immer mehr an Auftragsfertiger wie den Weltmarktführer TSMC aus Taiwan, an Samsung, Intel oder Globalfoundries. Diese Fertiger sind aber bereits besonders ausgelastet, weil im Zuge der Lockdowns etwa Laptops und Spielkonsolen sowie Server-Chips sehr gefragt sind. Zudem steigert die Einführung von 5G die Nachfrage. Die Autobranche muss sich nun hintenanstellen.

Halbleiter sind nicht der einzige mögliche Engpass, auch Batteriezellen nutzen Fahrzeughersteller nicht alleine.

Kommentar

Immer mehr Optimierung und Effizienzsteigerung führen zu immer weniger Spielraum. Dieses Thema könnte auch den Ausbau von (Batterie-)Speichersystemen und oder EE-Anlagen betreffen.