Letzte Aktualisierung am 11. August 2022.

Fernsehinterview

Hartmut Kunz

Ich habe gerade erst Ihren Vortrag „Blackout-Vorsorge Vortrag mit Blackout-Experte Herbert Saurugg“ vom 21.02.2020 gesehen. Mir haben Ihre Darstellung und die Angemessenheit der von Ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen ausgesprochen gut gefallen.

Auszugsweise Fernsehinterviews und Vorträge.

08.08.22 – Großflächiger Stromausfall in Tirol

Quelle: ORF ZIB1

Am Montagvormittag hat es in Tirol einen großflächigen Stromausfall gegeben. Betroffen waren 140.000 Haushalte in Innsbruck und im Oberland. Nach Angaben des Stromversorgers Tinetz entstand der Schaden durch Arbeiten bei einem Umspannwerk.

220808-ORF-ZIB1-SgH

08.08.22 – Tirol: Stromausfall legt Innsbruck lahm

Quelle: www.servustv.com

Es ist schon ungewöhnlich: In gleich zwei Städten in Österreich gab es am Montag einen Stromausfall. Während in Wien nur rund 2.000 Haushalte betroffen waren, war es in Innsbruck de facto die ganze Stadt – 140.000 Haushalte mussten kurzzeitig ohne Strom auskommen. Eine unangenehme Kostprobe davon, was uns erwarten würde, wenn es einmal zu einem noch größeren Ausfall käme.
220808-ServusTV-SgH

07.08.22 – Wie sicher ist Wiens Stromnetz?

Quelle: ORF Wien heute

Mit einer Sicherheit von mehr als 99 Prozent betreiben die Wiener Netze nach eigenen Angaben die Stromversorgung in Wien. Leitungen seien aber alt und stelle das Netz vor Herausforderungen, sagt Experte Saurugg zu möglichen Blackouts.

220807 - Wien heute - Wie sicher ist Wiens Stromnetz - SgH

29.07.22 – Blackout-Gefahr und Energiekrise: Die Lage ist ernst

Quelle: kurier.at

Blackout-Experte Saurugg zeigt sich besorgt über Energiekrise, fehlende Vorbereitung darauf und die steigende Blackout-Gefahr.

Die Energiekrise macht Europa weiterhin zu schaffen. Über die Frage der fehlenden Gasversorgung wird laufend diskutiert. Was aber passiert, wenn die Stromversorgung wegfällt, das wird aus der Diskussion eher ausgeklammert. Dennoch reagieren in Österreich bereits einige Bundesländer auf die Energieknappheit. Linz wird zum Beispiel künftig die Effektbeleuchtung bei Gebäuden und Brücken in der Nacht abschalten und im Winter öffentliche Gebäude nur mehr auf 20 Grad heizen.

Doch erhöht die aktuelle Energiekrise die Blackout-Gefahr, was erwartet uns in der kalten Jahreszeit und sind wir auf Energiekrise und mögliches Blackout ausreichend vorbereitet? Der Blackout- und Krisenvorsorgeexperte Herbert Saurugg mit einer düsteren Prognose für den Winter.

25.07.22 – Saurugg: Ob Gasmangel verhinderbar ist, ist nicht mehr die Frage

Quelle: puls24.at

Laut dem Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, Herbert Saurugg, müsse sich die Bevölkerung endlich über den Ernst der Lage klar werden und beginnen, Vorkehrungen für den Winter zu treffen, meint er im Newsroom LIVE.

Nachdem die Wartung der Ostseepipeline Nord Stream 1 abgeschlossen wurde und kurzfristig wieder Gas floss, war die Erleichterung groß in Europa. Doch nun ist wieder eine Drosselung durchgeführt worden und es fließen nur mehr 20 Prozent nach Deutschland. Herbert Saurugg sagt daher, es ist unsicher, wie es in Europa weitergehen werde.

Putin würde derzeit an dem längeren Hebel sitzen und ein „Katz-Maus-Spiel“ mit Europa treiben. Denn, wenn es kein Gas mehr gibt, wäre die gesamte Wirtschaft und Logistik instabil, aber auch die Anreicherung von AdBlue für Dieselmotoren wäre gefährdet sowie die Versorgung in allen Lebensbereichen. Derzeit stelle sich nicht die Frage, ob ein Gasmangel verhindert werden kann, sondern, wie man damit umgehe.

Licht aus und Tempo 100 wichtige Zeichen

Den Vorschlag des niederösterreichischen Landeshauptfrau-Stellvertreters Stephan Pernkopf einer „Licht-Sperrstunde“ steht Saurugg positiv gegenüber. Das Ausschalten von öffentlichen Lichtern setze ein wichtiges Zeichen, um der Bevölkerung den Erst der Lage klarzumachen. Auch die Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit sieht er als notwendige Maßnahme, um Ressourcen zu sparen.

Anschluss an Haidach riskant

Ein Anschluss Österreichs an das Netz des Gasspeichers in Haidach wäre kurzfristig nicht möglich, sondern würde erst langfristig Sinn machen. Der Speicher sei kaum gefüllt und Bayerns Chemiedreieck hänge davon ab. Wenn die deutsche Chemieindustrie ausfällt, würde das auch bei uns zu Engpässen im Winter führen. 

Krisenwinter

Bei einer Gasmangellage brauche es auch ein Stromabschalten, weil das eine ohne das andere nicht steuerbar wäre, so Saurugg. Wenn jetzt viele Personen kurzfristig von einer Gas- auf eine Stromheizung (Radiatoren etc.,) wechseln würden, könnte das zu massiven Störungen im Stromnetz bis hin zum Zusammenbruch führen. Es benötige eine Strom-Rationierung, um die Gasmangellage in den Griff zu bekommen. 

Saurugg meint, dies würde schon bedeuten, dass man einfache Vorbereitungen treffe, wie Grundlebensmittel bereitzuhaben, mit einer verringerten Geschwindigkeit zu fahren, um das System zu entlasten und sich zu überlegen, wie man in Zukunft heizt, ohne mit improvisierten und gefährlichen Heizmethoden zu spielen. „Wir sollten endlich aufhören zu warten, dass irgendwer da oben einen Magischen gibt, der uns rettet und einen Plan hat und uns dann aus der Patsche hilft“, warnt Saurugg.

220725-Puls24

21.07.22 – Kommunikation in kritischen Momenten: so geht transparentes Krisenmanagement

Quelle: www.swr3.de 

12.07.22 – Saurugg: „Als Bevölkerung darauf einstellen, dass es krisenhaft wird“

Quelle: puls24.at

Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, spricht mit PULS 24 Anchor René Ach über den OMV-Unfall Anfang Juni, bei dem die Hauptdestillationsanlage beschädigt wurde. Spezielles Thema sind die von der Regierung freigegebenen Öl-Notstandsreserven.

220712-Puls24

01.07.22 – Blackout-Experte: „Fürchte den kommenden Winter“

Quelle: www.krone.at

Die Chancen für einen Blackout in Österreich sind hoch. „Ich fürchte den kommenden Winter, weil sich viele Probleme kumulieren“, sagt Herbert Saurugg, der Präsident der österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge im Gespräch mit Jürgen Winterleitner. Es könne hoffentlich auch länger noch gut gehen. Doch die Chance werde täglich geringer.

Was die extremen Wettersituationen betreffe, sei man jetzt schon am Limit, „obwohl wir erst am Anfang des Sommers stehen.“ Auch die Frage, wie geht es mit dem Gas weiter, sei präsent. „Das sind Themen, mit denen man sich als Gesellschaft auseinandersetzen müsse.“ Man müsse sich selbst an der Nase nehmen: Wir glauben immer die Soldaten kommen dann und bringen uns eine Wurstsemmel vorbei, aber das geht sich bei neun Millionen Menschen in Österreich nicht aus.“

27.06.22 – Saurugg zur Gas-Krise: Werden auch was spüren bei Problemen in EU

Quelle: www.puls24.at

Laut dem Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, Herbert Saurugg, müsse man offen über die Gas-Krise sprechen. Selbst wenn die Speicherkapazität in Österreich groß sei, so werde man die wirtschaftlichen Probleme der anderen EU-Länder auch in Österreich spüren, meint er im Newsroom LIVE.

„Offensichtlich“ sitzt der russische Machthaber Wladimir Putin beim Thema Gas am längeren Hebel, bestätigt Herbert Saurugg, Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge. Problematisch sei hier in Europa, aber auch besonders in Österreich, die hohe Abhängigkeit von russischem Gas. „Die Bemühungen sind wichtig, aber das lässt sich kurzfristig nicht umschichten“, sagt er im Newsroom LIVE.

Wechselseitige Abhängigkeit bei Gas

„Wir haben natürlich mehr Speicher als andere Länder, aber wir sind Teil eines europäischen Verbundsystems, auch im Gas-Bereich und vor allem wirtschaftlich eng verflechtet“, so Saurugg. Daher hätten wirtschaftliche Probleme in Deutschland ebenso Auswirkungen auch auf Österreich. Demnach gilt laut dem GFKV-Präsidenten: „Egal wo in Europa ein Problem auftritt – wir werden auch was davon spüren“.

Gaskrise: EU fürchtet bitteren Winter

„Gas wird in vielen Prozessen benötig“, daher beziehen sich laut Saurugg die Auswirkungen eines Gasmangels auch nicht ausschließlich auf das Kochen und Heizen. Die wechselseitige Abhängigkeit mache es schwierig abzuschätzen, welche Kettenreaktionen durch Störungen ausgelöst werden können.

„Offen darüber sprechen“

„Es geht auch nicht um Panik“, meint Saurugg, da das Wort laut ihm oft vorgeschoben wir um „nichts zu machen“. Er warnt daher vor unüberlegtem Handeln und mahnt dazu „jetzt offen darüber zu sprechen“. Auch als Bürger und Bürgerin müsse man sich von der Erwartungshaltung lösen: „Es wird schon alles gut gehen“. Denn auch als Einzelner könne man den eigenen Gasverbrauch einsparen.

 

220627 - Puls24 - SgH

23.06.22 – Podcast: Vorsorge für den Totalausfall

Quelle: www.derpragmaticus.com

Bei einem Blackout ist nicht einfach nur der Strom weg: Es beginnt innerhalb von Tagen ein Kampf ums Überleben. Kann man vorsorgen? Herbert Saurugg sagt, man kann. Und man muss: Für den Krisenvorsorge-Experten ist nämlich nicht die Frage, ob, sondern wann es zum Totalausfall kommt.

Der Pragmaticus Podcast

20.06.22 – Saurugg: Gas-Stopp „wird uns als Bevölkerung immer erwischen“

Quelle: puls24.at

Der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge Herbert Saurugg betont, wie wichtig es ist, den möglichen russischen Gas-Stopp ernster zu nehmen und sich darauf einzustellen, dass „es durchaus ungemütlich werden könnte“. Denn ein solcher Gas-Stopp hätte Auswirkungen auf alle Länder Europas, so Saurugg.

Seit vier Tagen drosselt Russland seine Gas-Lieferungen in sämtliche europäische Länder. Demnach kommt auch in Österreich nur noch die Hälfte des russischen Gases an. Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, erklärt: „Es ist jetzt eine Wartung angekündigt über die Türkei-Leitung (Südleitung) in den nächsten Tagen. Es ist aber auch schon eine längere Wartung für die Nord Stream 1 im Juli noch angekündigt“.

„Es ist durchaus beunruhigend“

Die Situation sei jedoch „durchaus beunruhigend“, da niemand wisse, ob nach diesen angekündigten Wartungsmaßnahmen der Gasfluss wieder normal stattfinden werde und wie sich die Situation weiterentwickeln werde. 

Was passiert bei einem Gas-Stopp?

„Es würde alle Länder in Europa irgendwie treffen. Und egal, wo ein Engpass auftritt, er hätte natürlich unmittelbare Auswirkungen auf unsere Wirtschaft und auch auf die Versorgungslage“, so der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge. So eine Situation könne sich schon dramatisch entwickeln, meint Saurugg.

Außerdem betont er, dass es wichtig ist, die Situation ernster zu nehmen und sich darauf einzustellen, dass es „durchaus ungemütlich werden kann“.

Auswirkungen auf Wirtschaft und Lebensmittelversorgung

Im schlimmsten Fall, dass nicht genug Gas zur Verfügung steht, müsse man in erster Reihe gewisse Produktions- und Industrieanlagen abschalten, damit der verbleibende Gasdruck ausreicht, um den Rest zu versorgen. „Das würde natürlich sofort wirtschaftliche Auswirkungen haben, größere Schäden bis in zur Lebensmittelversorgung, weil sehr viel Gas in der Lebensmittelproduktion benötigt wird. Daher wird es uns als Bevölkerung immer erwischen, egal, wie die Lage sich dann entwickelt“, so der Krisenvorsorge-Experte.

220620-Puls24-SgH

13.06.22 – Der Pragmaticus: Wie groß ist die Gefahr eines fatalen Internet-Blackouts?

Quelle: www.servustv.com

Das Internet ist zum Zentralhirn unserer Gesellschaft geworden. Nicht nur in der privaten Kommunikation, auch immer mehr Komponenten der kritischen Infrastruktur werden über das Netz gesteuert.

DIE GÄSTE ZUM THEMA „INTERNET-BLACKOUT: WIE GROSS IST DIE GEFAHR?

Darüber diskutiert Moderator Roger Köppel mit:

  • der Cyber-Security-Expertin Stephanie Jakoubi, die weiß, wie abhängig wir uns durch die zunehmende Vernetzung machen und wie anfällig das Netz für Angreifer von außen ist. IT-Sicherheit sei deshalb das Um und Auf in einer vernetzten Welt, doch was, wenn feindliche Mächte einen konzentrierten Angriff auf unsere kritische Infrastruktur vornehmen?
  • dem Militärstrategen Lukas Bittner, seines Zeichens Referent im Bundesministerium für Landesverteidigung, der sagt: Österreich ist gut gerüstet; fällt das Netz aber aus, ist jeder einmal einige Tage auf sich allein gestellt, und
  • dem Blackout- und Krisen-Experten Herbert Saurugg, der Auskunft darüber gibt, wie man für den Fall der Fälle am besten vorsorgt und welche Verhaltensregeln dann das eigene Überleben sichern. [ab Minute 41:10]
220612-DerPragmaticus

07.06.22 – Saurugg über Wiener Stromausfall: „Das sind durchaus normale Ausfälle“

Quelle: puls24.at

Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, spricht mit PULS 24 Anchorman Jakob Wirl über den Stromausfall in Wien vom Montag, Unwetter als Grund für Stromausfälle und mögliche Blackouts.

220607-puls24

18.05.22 – Saurugg: Österreich auf Gasstopp nicht vorbereitet

Quelle: puls24.at

Der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge Herbert Saurugg begrüßt im Gespräch mit den PULS 24 Anchors Bianca Ambros und René Ach die Maßnahmen der Regierung. Auf mögliche Auswirkungen eines tatsächlichen Gasstopps sei Österreich aber nicht vorbereitet.

220518-Puls24-SgH

12.05.22 – Wie lange können wir im Notfall überleben?

Quelle: ORF ECO 12.05.22 (bis 19.05.22 abrufbar)

Steigende Kriegsgefahr, explodierende Energiepreise, Versorgungsengpässe, Hackerangriffe – Begriffe, die in letzter Zeit zunehmend ins Bewusstsein gerückt sind. Immer mehr Haushalte legen private Vorräte an, um für den Notfall gerüstet zu sein. Bei Produzenten boomt die Nachfrage nach haltbaren Lebensmitteln und bei Fachhändlern nach diversen Survival-Utensilien. Wie ist es um die Versorgung der Österreicher im Ernstfall bestellt? Hat die Politik vorgesorgt oder müssen wir im Krisenfall alle hungern? ECO hat bei Zivilschutzeinrichtungen, Landesregierungen und Ministerien nachgefragt.

220512 - ORF ECO-SgH

09.05.22 – Bank Austria Future Talk „Energie der Zukunft“

Der Wettlauf hat begonnen.

www.futuretalk-austria.at

Durch den global stark ansteigenden Energiebedarf, die Klimakrise und die zunehmenden Risiken bezüglich einer sicheren Energieversorgung steht das Energiesystem so dringlich wie nie vor notwendigen und einschneidenden Veränderungen. Eins ist jedenfalls sicher, die Emissionen bis 2050 auf null zu reduzieren, geht ohne grundlegende Verhaltensänderungen nicht.

  • Doch was ist nachhaltige Energie wirklich?
  • Können sie das Netz speisen und sind sie auch zuverlässig oder rentabel genug?
  • Können wir uns die Energiewende überhaupt leisten?
  • Sind Blackouts eine realistische Gefahr und wie nachhaltig ist die Verstromung der Welt wirklich?
220509 Energie der Zukunft. Bank Austria Future Talks

28.04.22 – Experte erklärt was passiert wenn Putin das Gas abdreht

Quelle: www.youtube.com – OE24.TV

08.04.22 – Sicherheitspolitische Jahresvorschau 2022

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=8Exmt5-G8xs

Die Direktion Verteidigungspolitik und internationale Beziehungen des Bundesministeriums für Landesverteidigung lud heute im Raiffeisen Forum in Wien zur Veranstaltung „Risikolandschaft Österreich 2022“. Dabei wurden die sicherheits- und verteidigungspolitischen Herausforderungen der kommenden 12 bis 18 Monate auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene dargestellt und Ableitungen für die österreichische Verteidigungspolitik sowie das Österreichische Bundesheer vorgestellt.

Beiträge zum Szenario Blackout

04.04.22 – Wenn der Strom ausfällt

Quelle: rtvdigital.at

RTV Talk Spezial: Ein Blackout ist aktuell in aller Munde. Wie wahrscheinlich ist ein solches Ereignis und was bedeutet ein solches Szenario wirklich? Wie gut sind wir darauf vorbereitet und wie können wir uns überhaupt darauf vorbereiten? Darüber und über die aktuelle Energieversorung Österreichs und Europas spricht Moderator Helmuth Glaser mit dem internationalen Blackout- und Krisenvorsorgeexperten Herbert Saurugg im RTV Talk Spezial.

04.04.22 – Mögliches Energie-Embargo gegen Russland: „Wir haben uns nicht vorbereitet.“

Quelle: swr.de

Der Preis für Öl und Gas steigt. Wegen des Kriegs in der Ukraine und eines möglichen Energie-Embargos gegen Russland ist keine Entspannung in Sicht. Herbert Saurugg, Präsident der gemeinnützigen Gesellschaft für Krisenvorsorge in Österreich, hält es für sehr schwierig, schnell Lösungen zu finden. „Wir stecken mitten in der Krise und haben uns nicht vorbereitet.“ Alle müssten sich darauf einstellen, dass es nicht so weitergehen werde, wie wir es gewohnt seien. Eine Konsequenz, die langfristig gezogen werden sollte, sei, dass die Industrie globale Abhängigkeiten reduzieren müsse. „Das wird eine höhere regionale Eigenversorgung erfordern, auch wenn das nicht so billig ist.“ Der Ukraine-Krieg und die mit ihm verbundenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten würden zeigen, wie krisenanfällig die „Just-In-Time“-Prozesse seien, die die Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut hätten.

Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern erläutert der Krisenmanager, wie die Politik mit einer möglichen Unterbrechung der Gasversorgung und möglichen Stromengpässen umgehen muss.

 

220406-swr

01.04.22 – Stromausfall, ein Risiko-Update

Quelle: Schweizerzeit Verlags AG

Michael Trachsel im Gespräch mit dem Blackout-Experten Herbert Saurugg

30.03.22 – Bedingt katastrophentauglich – Wieviel Schutz brauchen wir?

Quelle: www.hr2.de

Wer erinnert sich noch daran, dass immer mal wieder Sirenengeheul zu hören war, obwohl doch alles ruhig und friedlich schien? Übungen, Testläufe und vorbeugende Maßnahmen sind aus der Mode gekommen. Zu sehr erinnerten sie an die realen Bedrohungen der Vergangenheit. Und es war natürlich auch billiger, einfach darauf zu verzichten. Jetzt, da Naturkatastrophen, gesellschaftliche Fluchtbewegungen und sogar Kriege wieder zum Alltag zu gehören scheinen, besinnt man sich darauf, was an diesen Maßnahmen sinnvoll war. Aber haben wir die Infrastruktur, die dazu nötig ist, überhaupt noch? Was muss man neu einrichten, was nur wiederbeleben? Und welche Bedrohungen sind überhaupt realistisch?

220330-hr2-Bedingt katastrophentauglich

30.03.22 – Saurugg: Gas-Frühwarnstufe „möglicherweise zu spät“

Quelle: puls24.at
Im Newsroom LIVE analysiert Herbert Saurugg, Präsident der österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, warum Österreich so abhängig von Gas aus Russland ist. Eine Neuaufstellung der Gasversorgung würde „Jahre bis Jahrzehnte“ dauern.

Die am Mittwoch durch die Bundesregierung getätigte Ausrufung der ersten Gas-Frühwarnstufe findet Herbert Saurugg „sehr angemessen“. Der Experte für Krisenvorsorge gibt allerdings zu bedenken, dass diese Ankündigung „möglicherweise schon zu spät“ sei, sollte es zu Versorgungsunterbrechungen kommen.

Saurugg erklärt, dass diese Frühwarnstufe bedeute, dass sich „Unternehmen und auch wir als Gesellschaft darauf einstellen“ sollen, dass es „möglicherweise“ zu Einschränkungen kommen wird – diese Information ist für Unternehmen wichtig, damit sie so rechtzeitig „nicht notwendige Prozesse“ herunterfahren können. So will man mit dem vorhandenen Gasvorrat über die nächsten Wochen kommen, analysiert der Experte.

Abhängigkeit wegen falscher „Wahrnehmung“

Der Präsident der österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge plädiert dafür, dass „wir alle, wo es irgendwie geht, den Bedarf senken“, damit es nicht notwendig wird „großflächige Abschaltungen durchzuführen. Für Saurugg wäre dies „das Schlimmste“, was der Infrastruktur und den Unternehmen passieren könnte.

Die generelle Abhängigkeit Österreichs von Gas aus Russland lässt sich für den Experten auch dadurch erklären, dass es eine „Wahrnehmung“ gegeben hat, dass es keine Krisen mehr gäbe. So hat man sich auf die bestehenden „wirtschaftlichen Verflechtungen“ verlassen und geglaubt „dass diese ausreichen“. Zusätzlich wurde in der Vergangenheit auch die Gasspeicherung privatisiert und keinerlei Vorgaben geschaffen, dass ein „Mindestmaß immer verfügbar sein muss“ – wie es zum Beispiel bei Erdöl der Fall ist.

Schwierige Ausgangslage

Wie lange man in Österreich mit den vorhandenen Gasrücklagen auskommen wird, kann auch Saurugg nicht abschätzen. So habe Österreich zwar prozentual weniger Gas eingelagert als beispielsweise Deutschland, allerdings gibt es in Österreich vergleichsweise größere Reserven. Zusätzlich lässt sich nicht abschätzen, ob man wirklich den Gasverbrach reduzieren kann, beziehungsweise ob man anderweitig neue Gasmengen erhalten wird.

Eine Neuaufstellung der Gasversorgung Österreichs würde laut Saurugg „Jahre bis Jahrzehnte“ dauern. Es gibt diesbezüglich keinerlei Infrastruktur – da Österreich auch keinen Meereszugang besitzt, ist man auch auf „Transitländer“ angewiesen. Die möglichen künftigen Lieferstaaten sehen momentan auch keine Möglichkeiten, kurzfristig ihre Kapazitäten „hochzufahren“, so Saurugg.

Blackout-Gefahr

Durch einen möglichen schnelleren Ausstieg aufgrund der aktuellen Situation, steigt für den Krisenvorsorge-Experten auch die Gefahr eines möglichen Blackouts. Gaskraftwerke werden häufig für den Ausgleich von Schwankungen im europäischen Stromnetz verwendet. Saurugg fordert hier von der Politik, dass man lieber jetzt als später Vorsorgen trifft – anders als in der Gasversorgung.

220330-Puls24

30.03.22 – Tag X in Kärnten: „Risiko eines Blackouts in den nächsten fünf Jahren sehr hoch“

Quelle: www.5min.at

„Wir wollen nicht Angst und Panik erzeugen, sondern wir übernehmen Verantwortung und wollen mit Veranstaltungen wie dieser sensibilisieren.“ Darin waren sich gestern, Dienstag, alle Redner beim großen Auftakt der kärntenweiten Blackout-Infotour einig.

Siehe mehr zu Kärntner Initiative #KärntenTagX.

220329-Ferlach

29.03.22 – Was tun gegen den befürchteten Blackout?

Quelle: RTS Regionalfernsehen

In Übungskursen und Planspielen der Industriellenvereinigung kann man lernen, sich vor den Konsequenzen eines anhaltenden Stromausfalles zu schützen.

220329-RTS

Markus Kurcz, Leiter Sicherheit und Katastrophenschutz des Landes Salzburg

Neustart ist mehr als ein Spiel, da es nicht nur einen möglichen Blackout-Einsatzablauf vor Augen führt, sondern zudem die Entscheidungsfindung in einem Krisenstab in Form eines Entschlusstrainings stärkt.

23.03.22 – Ö1 PUNKT EINS: Zwischen Notbetrieb und Ernstfall

Quelle: oe1.orf.at (Die Sendung ist bis 29.03. nachhörbar)

Vom Aufrechterhalten lebenswichtiger Infrastrukturen – und was wir darunter verstehen.
Gast: Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge.
Moderation: Xaver Forthuber.

03.03.22 – Am Schauplatz – Blackout – Plötzlich ohne Strom

Quelle: orf.at (das Video ist bis 09.03. abrufbar)

Immer mehr Menschen rüsten sich in Österreich für ein „Blackout“, also einen großflächigen, langandauernden Stromausfall. Stromgeneratoren, Kurbelradios und Wassertanks werden nachgefragt wie nie zuvor.

220303 - Am Schauplatz - SgH

01.03.22 – Saurugg über die Gasversorgung: „Österreich muss Energie sparen“

Quelle: puls24

Herbert Saurugg, Krisenvorsorgeexperte, spricht mit PULS 24 Reporterin Marie Salzmann über die aktuelle Gasversorgungssituation und die kurz- und längerfristigen Änderungen der österreichischen Energiepolitik im Zuge der russischen Invasion in der Ukraine.

220301 - Puls24

23.02.22 – Russische Gaspreis-Drohungen: „Gehen auf turbulente Zeiten zu“

Quelle: puls24

Sollte Russland die Gaspreise erhöhen oder die Lieferung einstellen, dann habe dies nicht nur Auswirkungen auf das Heizen, sondern auch auf die Wirtschaft, betont Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge. Die Konsequenz daraus sei in Österreich zwar nicht sofort spürbar, führe aber zu „massiven Problemen“.

„Wir gehen auf turbulente Zeiten zu“, sagt Herbert Saurugg im PULS 24 Interview. Sollte Russland die Gaspreise erhöhen oder das Gas gar abschalten, dann hätte dies „massivste Auswirkungen auf die Wirtschaft“, meint der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge. Nicht nur spüre man dann die Auswirkungen im Eigenheim unter anderem durchs Heizen, sondern auch in der Wirtschaft, z.B. in der Lebensmittelproduktion.

Österreich sei generell, was die Gas- und Erdöl-Versorgung betrifft, sehr abhängig. Die „massiven Probleme“ durch diesen Konflikt werde man laut Saurugg allerdings erst in einigen Monaten spüren. Durch das „hohe Eskalationslevel“ sei „nicht mehr abschätzbar, was wirklich passiert“, das wiederum mache Prognosen so schwierig, betont er im Interview. Im besten Fall habe Österreich nur mit steigenden Preisen zu rechnen.

Als „absoluten Wahnsinn“ bezeichnet der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge die Drohung des ehemaligen russischen Präsidenten und jetzigen stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrats, Dmitri Medwedew. Medwedew kündigte via Twitter an, dass man in Europa bald sehr viel mehr für Gas bezahlen werde. Er drohe mit einem Preis von 2.000 Euro pro 1.000 Kubikmeter Gas. Dies entspreche dem „Zwanzigfachem vom jetzigen Preis. Das wäre nicht mehr bezahlbar“, sagt Saurugg. Aktuell habe Österreich noch einige wenige Reserven in den Gaslagerstätten – „so wenig wie noch nie um diese Zeit“. Das liege allerdings am milden Winter.

220223 - Puls24

13.02.22 – Wie wahrscheinlich ist ein Blackout und wie bereitet man sich darauf optimal vor?

Quelle: FPÖ TV

Blackout – immer wieder liest und hört man davon. Viele Österreicher fragen sich etwa: ➡️ Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts? ➡️ Was sind die Gründe für ein Blackout? ➡️ Welche Geräte werden während eines Blackouts funktionieren und welche nicht? Fest steht jedenfalls, dass man sich vor einem Blackout nicht fürchten muss, wenn man entsprechend vorbereitet ist. In diesem wirklich informativen Gespräch mit Marie Christine Giuliani gibt der Blackout- und Krisenvorsorgeexperte Herbert Saurugg eine gute Anleitung, wie man sich vorbereiten kann – frei von Angst und Panik! Ein Tipp vorab: Ein batteriebetriebenes Radio kann vieles erleichtern! 📻

14.01.22 – Wie bereite ich mich richtig auf die Quarantäne vor?

Quelle: Puls24.at

Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, spricht im Interview mit PULS 24 Anchor Jakob Wirl über die Quarantäne und wie man sich am besten darauf vorbereitet.

210114 - Puls24-SgH

12.01.22 – Blackout: Das sollten Sie zuhause haben

Quelle: VORARLBERG LIVE

Er warnt vor einer schwerwiegenden Versorgungskrise. Herbert Saurugg ist Internationaler Blackout-und Krisenvorsorgeexperte. Durch Quarantäneregelungen und steigende Omikron-Erkrankungen kann es zu Problemen in den Kritischen Infrastrukturen kommen. Gemeint sind damit Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Telekommunikation, Strom- und Wasserversorgung, sowie die entsprechende Logistik. Vorarlberg ist gerüstet und auf Krisenszenarien vorbereitet, so Landeshauptmann Markus Wallner am Montag in „Vorarlberg LIVE“. Welche Krisenszenarien realistisch sind und wie eine lebenswichtige Grundversorgung empfohlen wird, darüber redet Gerold Riedmann heute mit Herbert Saurugg ab 17 Uhr.

Weiterer Beitrag mit Ausschnitten aus dem Interview: https://www.vol.at/blackout-das-sollten-sie-zuhause-haben/7255749

11.01.22 – Weil Strom eben nicht einfach aus der Steckdose kommt: Die „Energiewende“ in Deutschland macht dramatische „Blackouts“ wahrscheinlich

Quelle: www.the-germanz.de, www.mediasinres.tv von MARTIN D. WIND

Das Thema Stromausfall ist nicht erst seit der Panne in Berlin, die zu kalten Wohnungen bei hunderttausenden führte, stark in der Diskussion präsent. Trotz vieler Befürchtungen hält die Bundesregierung jedoch an ihrem Plan fest, weitere Grundlastkraftwerke auf Basis von Kernenergie und Kohle vom Netz zu nehmen. Ist das alles wirklich gut durchdacht?