Letzte Aktualisierung am 30. November 2022.

Fernsehinterview

Hartmut Kunz

Ich habe gerade erst Ihren Vortrag „Blackout-Vorsorge Vortrag mit Blackout-Experte Herbert Saurugg“ vom 21.02.2020 gesehen. Mir haben Ihre Darstellung und die Angemessenheit der von Ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen ausgesprochen gut gefallen.

Auszugsweise Fernsehinterviews und Vorträge.

29.11.22: Fellner! LIVE: Herbert Saurugg im Interview

08.11.22: Black-Out: Experte informiert über Ernstfall

Quelle: ORF Guten Morgen Österreich 

Herbert Saurugg, Experte für Versorgungssicherheit und Infrastruktur, ist zu Gast im Studio. Erklärt über die richtige Vorbereitung für den Ernstfall eines Blackouts auf.

221108-ORF-SgH

07.11.22: Saurugg: Blackout „nicht auf die leichte Schulter nehmen“

Quelle: puls24.at

In Kärnten werden zwischen 7. und 10. November Tests zu einer Energiemangellage durchgeführt. Dabei werden Abläufe und Kommunikationswege für den Fall eines Ernstfalls bis hin zum Blackout getestet. Der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge Herbert Saurugg begrüßt diese Maßnahme.

Es ist wichtig, dass wir diese Dinge üben“, erklärt er. In Unternehmen und größeren Institutionen könne man dadurch könne man dadurch Schwachstellen erkennen.

Saurugg warnt davor, die Gefahr von Blackouts „auf die leichte Schule zu nehmen“. Es gebe viele Unsicherheiten in der österreichischen und auch europäischen Energie-Versorgung. Der größte Faktor sei dabei das Wetter. „Bleibt es so mild wie bisher, haben wir Glück“, so Saurugg. Sollten wir eine Kältewelle wie in den Jahren 2012 oder 2017 erleben, würde die „Gas- und Stromversorgung massiv unter Druck geraten.“

Vorräte für zwei Wochen

Bei der Vorsorge auf Blackouts gehe es nicht um die Frage, wie knapp wir an einem solchen Energieproblem stehen, sondern ob die Gesellschaft grundsätzlich darauf vorbereitet sei. Das betreffe insbesondere die Eigenversorgungsfähigkeit des Einzelnen mit Lebensmittel, Wasser und Medikamenten. Saurugg rät dazu, Vorräte für zwei Wochen anzuschaffen: „Es geht darum, einen Puffer zu schaffen.“

Blackouts würden viele „Einzelprobleme“ mit sich bringen, die man im Alltag normalerweise nicht wahrnehme. Das inkludiere beispielsweise unterbrochene Kühlketten in Supermärkten.

Überlastete Netze

In Österreich und Europa gäbe es immer häufiger Probleme mit überlasteten Netzen. Dadurch steige auch die Zahl der Eingriffe und damit die Gefahr, „dass etwas nicht funktioniert wir geplant.“

Die Pandemie habe die Gesellschaft „vollkommen unvorbereitet“ getroffen. Es gelte sicherzustellen, dass bei einem Blackout nicht das Gleiche passiere. „Die Politik wird natürlich nicht Klartext sprechen bis es nicht mehr anders geht“, so Saurugg. „Daher sind wir einzelnen gefordert.“

221107-Puls24-SgH

26.10.22: „Ich erwarte im Winter massive Probleme – bis hin zu einem Blackout“

Quelle: radioeins rbb

Bisher nur Szenarien in Hollywood-Filmen, jetzt reale Bedrohung: Wie sind wir auf einen flächendeckenden Stromausfall vorbereitet? Wie wahrscheinlich ist der worst case, worauf sollten wir uns wie einstellen – und was unterscheidet uns dann noch von Preppern? Das bespricht Florian Schroeder mit dem Experten für Blackout- und Krisen-Szenarien Herbert Saurugg. – Außerdem: Der aktuelle Bundestag feiert Einjähriges. Der Bundespräsident kommt von einer wichtigen Reise zurück und der Kanzler bricht zu einer solchen auf. Und zwei ältere Herrschaften streiten um die Zahl des Morgens.

26.10.22: Nodesignal-Spezial – E07 – Krisenvorsorge für jeden

In der heutigen Folge sprechen Thorsten und Chris mit Herbert Saurugg über die Notwendigkeit von Krisenvorsorge im Generellen, welche Auswirkungen ein flächendeckender Stromausfall hätte und welche einfachen Maßnahmen Privathaushalte für die Vorbereitung ergreifen können.

24.10.22: Blackout Vortrag Herbert Saurugg in Freistadt

21.10.22: Vortrag FH Burgenland

alumni get connected: Das Stromversorgungssystem im Umbruch und die Folgen eines möglichen Blackouts

18.10.22 – „Wir brauchen wieder längerfristige Horizonte.“

Quelle: servantpolitics.com

Lineares Denken

✅ Umbrüche in der Gesellschaft
✅ Energie-Wende & Strom-Versorgung
✅ Zu große Nähe der Verwaltung zur Politik (Neutralität?!)
✅ Gouvernance in Politik und Gesellschaft (systemisch)
✅ System anpassen (z.B. auch dezentrale Einheiten und Verantwortungen verteilen)
✅ Transparenz über Entscheidungen & Einflüsse
✅ Förderung von Kooperation

221018-SgH

16.10.22 – Studiogespräch: Herbert Saurugg, Präsident Österreichische Gesellschaft für Krisenvorsorge

Quelle: WDR Aktuelle Stunde, 16.10.22

221016-WDR-Sgh

13.10.22 – Saurugg: „Sollten auf Infrastruktur-Angriffe vorbereitet sein“

Quelle: www.puls24.com
Herbert Saurugg, Vorsitzender der Gesellschaft für Krisenvorsorge, erklärt bei PULS 24 Anchor Jakob Wirl, wie die Vorbereitung auf ein mögliches Blackout aussehen sollten.

Die Chance auf Angriffe auf die kritische Infrastruktur sei im Moment erhöht und man solle sich darauf vorbereiten, so der Vorsitzende der Gesellschaft für Krisenvorsorge. Die Forderungen nach besserem Schutz der kritischen Infrastruktur sei jedoch eine  „illusorisch“. Man könne „diese hochvernetzten Infrastrukturen nicht wirklich schützen“. Was man machen kann, werde eh schon gemacht, so Saurugg.

Vorbereitung schützt vor Lahmlegung

Gut vorbereitet können Angriffe auf die kritische Infrastruktur schnell repariert werden, so der Experte. Es hänge aber auch von der Schwere des Angriffs oder des Ausfalls ab. So konnte zum Beispiel der Ausfall der Bahn in Deutschland nach drei Stunden wieder aufgenommen werden.

Mental und mit Lebensmitteln vorbereitet sein

Für den Ernstfall rät der Experte zu mentaler Vorbereitung und einem Vorrat, mit dem für 14-Tage alle Haushaltsangehörigen versorgt werden könnten. „Ein Sechser-Tragerl Wasser, Erste-Hilfe-Ausstattung und Medikamente, die man vielleicht braucht“, das sei die Grundausstattung.

Versorgungsunterbrechungen, so wie bei der Raffinerie in Schwechat diesen Sommer, seien immer möglich. Die kommenden Jahre würden „turbulenter“ werden, weil sich die verschiedenen Krisen verstärken, so der Experte. „Langfristig geht es sicher wieder besser weiter, das war in der Geschichte immer so“, so der Blackout-Spezialist.

221013-Puls24-SgH

13.10.22 – #02 Sonne, Strom und Blackout

Quelle: yps-podcast.podigee.io

Wie können wir Strom sparen und vorsorgen, falls der Strom komplett ausfällt? Damit beschäftigen wir uns angesichts der aktuellen Energiekrise. Ganz nebenbei haben wir in dieser Folge gleich drei österreichische Experten am Start, um unsere zahlreichen österreichischen YPS-Fans zu begrüßen. Was der Unterschied zwischen einem Stromausfall und einem Blackout ist und wie wir uns bestmöglich dafür wappnen können, erklärt Herbert Saurugg, internationaler Blackout- und Krisenvorsorgeexperte. Für das „Ypsterview“ konnten wir außerdem den Bestsellerautor Marc Elsberg gewinnen, der in seinem Buch „Blackout“ schon vor zehn Jahren durchgespielt hat, was uns in diesem Winter drohen könnte. 

13.10.22 – Blackout – und was dann? Eine Frage noch … Ein Podcast der Agenda Austria

Quelle: www.agenda-austria.at

Ein großflächiger, länger andauernder Stromausfall wird nach Ansicht vieler Experten immer wahrscheinlicher. Unternehmen und öffentliche Institutionen treffen Vorbereitungen für den Ernstfall. Auch private Haushalte sollten gewappnet sein, wird empfohlen. Warum wurde das Blackout-Risiko zuletzt größer?

Herbert Saurugg ist Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge und Blackout-Experte. Im Podcast der Agenda Austria erklärt er, was die aktuelle Situation so gefährlich macht. Es gebe derzeit mehrere Probleme gleichzeitig: Ein Faktor sei der Strommarkt selbst, auf dem einzelne Anbieter „Eigenoptimierung“ betreiben würden. „Beim Übergang von einem Kraftwerk aufs andere wird versucht, auf beiden Seiten zu sparen. Dadurch entsteht eine Frequenzlücke“, sagt Saurugg. Auch die Energiewende spiele eine Rolle: „Wenn ich weiß, dass im Stromversorgungssystem immer genauso viel produziert werden muss wie verbraucht wird, dann brauche ich bei sehr volatilen Energieträgern entsprechende Puffer- und Speichersysteme. Diese wurden bisher nicht ausgebaut, dafür gibt es auch noch keine technische Lösung.“

Nicht zuletzt fehle es an Infrastruktur, meint der Experte: „In Deutschland etwa war die Absicht, bis zum Atomausstieg drei bis vier große Leitungen von Nord nach Süd zu bauen, um den Windstrom zu transportieren. Die erste dieser Leitungen wird frühestens 2028 fertig sein, aber der Ausstieg erfolgt trotzdem.“ Auch die im Winter befürchtete Gasmangellage in Teilen Europas werde die Stromversorgung gefährden.

Dass bisher nichts Schlimmes passiert ist, sei keine Garantie für die Zukunft. In seiner Branche nenne man diesen Fehlschluss gerne die „Truthahn-Illusion“, erzählt Saurugg. „Der Truthahn gewinnt mit jeder Fütterung mehr Vertrauen zu seinem Besitzer. Der könne es ja nur gut mit ihm meinen, glaubt der Truthahn. Dummerweise fehlt dem Vogel die wichtigste Information: Dass die Fütterung nur dem Zweck dient, ihn eines Tages zu verspeisen.“

Kleinere Stromausfälle für ein paar Stunden gibt es auch in Österreich immer wieder. Woran würde man merken, dass es sich um einen ernsthaften Blackout handelt? Herbert Saurugg empfiehlt, in so einem Fall mit dem (hoffentlich als Vorsorge angeschafften) Batterieradio den Ö3-Verkehrsfunk zu hören. „Viele Autobahntunnel müssen bei Stromausfall innerhalb von eineinhalb Stunden gesperrt werden. Solche Tunnelsperren wären ein klarer Hinweis, dass es sich um einen Blackout handelt.“ Ob es zu diesem Zeitpunkt schon eine offizielle Erklärung der Bundesregierung gäbe, sei ungewiss, meint Saurugg: „Wie und wann es offiziell kommuniziert würde, ist derzeit noch nicht geklärt. Auch das halte ich für sehr problematisch.“

Im ORF lief vor kurzem eine Serie über einen fiktiven Blackout in ganz Europa. Der Experte hält die gezeigten Szenarien für großteils realistisch. Vielleicht würde es nicht sofort zu Unruhen und Plünderungen kommen, aber ausschließen könne man das nicht: „Wir wissen aus Studien, dass in Österreich drei Millionen Menschen spätestens am vierten Tag und weitere drei Millionen nach einer Woche nichts mehr zu essen hätten. Wir sind nicht gewohnt, mit so etwas umzugehen. Da kann das Eis dann schon dünn werden.“ Eine Notlage ließe sich aber mit etwas Eigeninitiative leicht vermeiden, meint Saurugg. Die Basisvorsorge für 14 Tage koste pro Person 50 bis maximal 100 Euro und lasse sich auch in einer kleinen Wohnung unterbringen. „Es gibt dazu keine Alternative. Es existieren keine staatlichen Vorkehrungen, die das abfedern können.“

Schlechte Nachrichten hat Herbert Saurugg für alle Besitzer von privaten Solaranlagen, die glauben, sie wären im Fall der Fälle autark. „Bei einem Blackout würde das nicht helfen. So gut wie alle Anlagen sind netzgeführt. Das heißt, sie funktionieren nur, wenn auch das Stromnetz funktioniert.“

Die Politik sollte Klartext reden und sich nicht hinter PR-Floskeln verstecken, wünscht sich der Experte im Podcast-Gespräch: „Es ist möglich, dass es zu größeren Störungen kommt. Das muss kommuniziert werden. Die Politik sollte auch klarstellen, wo die Leistungsgrenze der organisierten Hilfe ist und dass jeder sich individuell vorbereiten soll.“

Zur Person: Herbert Saurugg, 48, der ehemalige Berufsoffizier beschäftigt sich seit über zehn Jahren hauptberuflich mit Krisenvorsorge. Er betreibt einen Blog, ist Autor mehrerer Fachpublikationen und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge. Saurugg unterstützt und berät Gemeinden, Unternehmen sowie Organisationen bei der Blackout-Vorsorge.

04.10.22 – Pro und Contra: Kalte Wohnungen, dunkle Straßen – Droht uns ein Chaoswinter?

Quelle: www.puls24.at

Die kalte Jahreszeit naht und Österreich steckt tief in der Energiekrise. Bei einem Strom- und Gasmangel wären die Folgen für das Land dramatisch. Doch wer muss Energie sparen und wie gut ist unser Versorgung vor Sabotage geschützt? Diese und andere Fragen diskutieren Lukas Hammer, Energiesprecher der Grünen, Helmut Brandstätter, Außenpolitik-Sprecher der NEOS, Fridays for Future-Aktivistin Klara König, Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge und Hotelier Andreas Reinisch.

221004-Puls4-SgH

30.09.22 – Blackout-Gefahr & Gaskrise: Was uns erwartet!

Quelle: www.oe24.at

29.09.22 – DER NEUE BLACKOUT – KEIN STROM, KEIN GAS UND JETZT?

Quelle: www.puls4.com

Russland dreht das Gas ab, die Preise explodieren, das Stromnetz kollabiert. Die Angst vor dem Ausnahmezustand wächst stetig. Die Politik versucht Lösungen zu finden, um sich unabhängig von anderen zu machen. Doch vielen geht das nicht schnell genug.
220929-Puls24-SgH

21.09.22 – IKT-Sicherheitskonferenz 2022

Quelle: www.truppendienst.com

Ein düsteres Bild für den kommenden Winter zeichnet Herbert Saurugg, Sicherheitsexperte und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge. In einem möglichen Szenario beschrieb er die Folgen eines Blackouts, eines lang andauernden und großflächigen Stromausfalles. Die Folgen der Pandemie, Strommangel, Gaskrise und Trockenheit ergeben ein kumulierendes Risiko für ein Blackout. Die Gefahr geht nicht vom Stromausfall an sich aus, sondern von den daraus folgenden und länger andauernden Versorgungsunterbrechungen in allen Lebensbereichen. Während ein Stromausfall in Österreich nach etwa ein bis zwei Tagen behoben sein könnte, rechnet man auf europäischer Ebene mit etwa einer Woche, bis wieder überall der Strom fließt.

18.09.22 – Vortrag: Blackout | Herbert Saurugg, MSc.

Quelle: Wirtschaftsakademie Wien

13.09.22 – Saurugg warnt vor Blackout: Ernst der Lage ist den Menschen nicht bewusst

Quelle: www.puls24.at

„Wir stecken in der größten und schwersten Energiekrise seit 45 Jahren“, erklärt der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge Herbert Saurugg.

Die Energiekrise trifft auch Österreich hart. Laut Herbert Saurugg, dem Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, sei der Ernst der Lage den meisten Menschen hierzulange aber noch nicht bewusst. Das läge auch daran, dass die Regierung nicht richtig kommunizieren würde.

Es sei die größte Energiekrise „seit 45 Jahren“, erklärt Saurugg. Es bestehe die Gefahr von großflächigen Abschaltungen, die zu unkontrollierten Ausfällen führen könnten. „Das betrifft die ganze Logistik, die bei großflächigen Stromabschaltungen riesige Probleme hätte – und damit unsere Grundversorgung“, sagt er. 

Laut Saurugg könnte es notwendig werden ganze Betriebe oder auch Regionen abzuschalten. Solche kontrollierten Stromabschaltungen hätten aber „massive Infrastrukturschäden“ zur Folge. Das Gesamtsystem werde dadurch instabiler und anfälliger für Störungen.

Schweiz: Versorgungsproblem binnen 48 Stunden

In der Schweiz würde durch Stromabschaltungen wahrscheinlich der gesamte Bahnverkehr zum Stillstand kommen. Das hätte binnen 48 Stunden Versorgungsproblem zur Folge. Es sei laut Saurugg davon auszugehen, dass uns ähnliche Probleme erwarten würden.

Er rät dazu, bereits jetzt freiwillig Energie zu sparen und nicht auf Bundesvorgaben zu warten.

220913-Puls24-SgH

29.08.22 – Saurugg: „Notwendig, den Markt auszusetzen“

Quelle: www.puls24.at

Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, erklärt im PULS 24 Interview, welche Maßnahmen derzeit noch die größte Wirkung zeigen könnte, um höhere Strompreise zu verhindern.

220829-Puls24-SgH

29.08.22 – Servus am Abend

Quelle: www.servustv.com

220829-ServusTV-SgH

23.08.22 – Herbert Saurugg über Blackout-Gefahr

Quelle: ORF Studio2

Herbert Saurugg von der österreichischen Gesellschaft für Krisenversorgung erklärt, wie groß die Gefahr eines kommenden Blackouts wäre und wie man sich am besten darauf vorbereitet.

220823 - ORF Studio2 SgH

17.08.22 – Herbert Saurugg über Blackout-Gefahr

Quelle: ORF Aktuell nach eins

Herbert Saurugg von der österreichischen Gesellschaft für Krisenversorgung erklärt, wie groß die Gefahr eines kommenden Blackouts wäre und wie man sich am besten darauf vorbereitet.

220817-ORF--SgH

17.08.22 – Saurugg: Haben bei Blackout keine „Handlungskompetenz“

Quelle: CAFÉ PULS

Krisenvorsorge-Experte Herbert Saurugg spricht bei Café Puls darüber, wie wahrscheinlich ein Blackout wäre und ob wir dafür gerüstet wären.

Bei einem echten Blackout würde es sich laut dem Vorsorge-Experten Herbert Saurugg um einen großflächgen Stromausfall handeln, der „mehrere Staaten in Europa“ betreffe – „die Großflächigkeit ist entscheidend“. Zudem würde ein Blackout mindestens zwölf Stunden dauern und neben einem Ausfall der Infrastruktur „vor allem ein Versorgungsausfall“ herrschen. Außerdem würde trotz „Wiederaufnahme der Stromversorgung“ keine Normalität einkehren.

„Viel Abhängigkeiten“ bei Stromsystem in Europa

Da sich ein Blackout in Europa bisher nicht ereignet hat und wir „das sicherste System weltweit“ hätten, „fehlt uns auch die Handlungskompetenz“. Käme es zu einem Ausfall der Sicherheitsmechanismen, könnte es zu einem großen Ausfall kommen, meint Saurugg. Das „europäische Verbundsystem“ bei Strom bestehe immerhin aus „viel Abhängigkeiten und das Ganze funktioniert nur als Ganzes“.

Wahrscheinlichkeit für Blackout steigt

Die derzeitigen Verhältnisse bei der Energieversorgung würden zudem die Wahrscheinlichkeit für einen Blackout erhöhen. Schließlich hänge die Stromversorgung stark mit der Gaskrise zusammen. Deshalb müssten mehr Kohlekraftwerke betrieben werden. Dafür müsse man Kohle jedoch weltweit kaufen, weil für den Kohle-Transport per Schiff mittlerweile zu wenig Wasser in den Flüssen sei. Die Wasserkraftwerke wiederum könnten aufgrund der Dürre weniger Strom als bisher produzieren.

Jeder Einzelne könne aber für den Ernstfall vorsorgen. Menschen sollten sicherstellen, dass sie sich 14 Tage mit Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten selbst versorgen können. Denn bei einem Blackout könne eine Notversorgung von Millionen Menschen nicht sichergestellt werden.

220817-Cafe-Puls4-SgH

08.08.22 – Großflächiger Stromausfall in Tirol

Quelle: ORF ZIB1

Am Montagvormittag hat es in Tirol einen großflächigen Stromausfall gegeben. Betroffen waren 140.000 Haushalte in Innsbruck und im Oberland. Nach Angaben des Stromversorgers Tinetz entstand der Schaden durch Arbeiten bei einem Umspannwerk.

220808-ORF-ZIB1-SgH

08.08.22 – Tirol: Stromausfall legt Innsbruck lahm

Quelle: www.servustv.com

Es ist schon ungewöhnlich: In gleich zwei Städten in Österreich gab es am Montag einen Stromausfall. Während in Wien nur rund 2.000 Haushalte betroffen waren, war es in Innsbruck de facto die ganze Stadt – 140.000 Haushalte mussten kurzzeitig ohne Strom auskommen. Eine unangenehme Kostprobe davon, was uns erwarten würde, wenn es einmal zu einem noch größeren Ausfall käme.
220808-ServusTV-SgH

07.08.22 – Wie sicher ist Wiens Stromnetz?

Quelle: ORF Wien heute

Mit einer Sicherheit von mehr als 99 Prozent betreiben die Wiener Netze nach eigenen Angaben die Stromversorgung in Wien. Leitungen seien aber alt und stelle das Netz vor Herausforderungen, sagt Experte Saurugg zu möglichen Blackouts.

220807 - Wien heute - Wie sicher ist Wiens Stromnetz - SgH

29.07.22 – Blackout-Gefahr und Energiekrise: Die Lage ist ernst

Quelle: kurier.at

Blackout-Experte Saurugg zeigt sich besorgt über Energiekrise, fehlende Vorbereitung darauf und die steigende Blackout-Gefahr.

Die Energiekrise macht Europa weiterhin zu schaffen. Über die Frage der fehlenden Gasversorgung wird laufend diskutiert. Was aber passiert, wenn die Stromversorgung wegfällt, das wird aus der Diskussion eher ausgeklammert. Dennoch reagieren in Österreich bereits einige Bundesländer auf die Energieknappheit. Linz wird zum Beispiel künftig die Effektbeleuchtung bei Gebäuden und Brücken in der Nacht abschalten und im Winter öffentliche Gebäude nur mehr auf 20 Grad heizen.

Doch erhöht die aktuelle Energiekrise die Blackout-Gefahr, was erwartet uns in der kalten Jahreszeit und sind wir auf Energiekrise und mögliches Blackout ausreichend vorbereitet? Der Blackout- und Krisenvorsorgeexperte Herbert Saurugg mit einer düsteren Prognose für den Winter.

25.07.22 – Saurugg: Ob Gasmangel verhinderbar ist, ist nicht mehr die Frage

Quelle: puls24.at

Laut dem Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, Herbert Saurugg, müsse sich die Bevölkerung endlich über den Ernst der Lage klar werden und beginnen, Vorkehrungen für den Winter zu treffen, meint er im Newsroom LIVE.

Nachdem die Wartung der Ostseepipeline Nord Stream 1 abgeschlossen wurde und kurzfristig wieder Gas floss, war die Erleichterung groß in Europa. Doch nun ist wieder eine Drosselung durchgeführt worden und es fließen nur mehr 20 Prozent nach Deutschland. Herbert Saurugg sagt daher, es ist unsicher, wie es in Europa weitergehen werde.

Putin würde derzeit an dem längeren Hebel sitzen und ein „Katz-Maus-Spiel“ mit Europa treiben. Denn, wenn es kein Gas mehr gibt, wäre die gesamte Wirtschaft und Logistik instabil, aber auch die Anreicherung von AdBlue für Dieselmotoren wäre gefährdet sowie die Versorgung in allen Lebensbereichen. Derzeit stelle sich nicht die Frage, ob ein Gasmangel verhindert werden kann, sondern, wie man damit umgehe.

Licht aus und Tempo 100 wichtige Zeichen

Den Vorschlag des niederösterreichischen Landeshauptfrau-Stellvertreters Stephan Pernkopf einer „Licht-Sperrstunde“ steht Saurugg positiv gegenüber. Das Ausschalten von öffentlichen Lichtern setze ein wichtiges Zeichen, um der Bevölkerung den Erst der Lage klarzumachen. Auch die Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit sieht er als notwendige Maßnahme, um Ressourcen zu sparen.

Anschluss an Haidach riskant

Ein Anschluss Österreichs an das Netz des Gasspeichers in Haidach wäre kurzfristig nicht möglich, sondern würde erst langfristig Sinn machen. Der Speicher sei kaum gefüllt und Bayerns Chemiedreieck hänge davon ab. Wenn die deutsche Chemieindustrie ausfällt, würde das auch bei uns zu Engpässen im Winter führen. 

Krisenwinter

Bei einer Gasmangellage brauche es auch ein Stromabschalten, weil das eine ohne das andere nicht steuerbar wäre, so Saurugg. Wenn jetzt viele Personen kurzfristig von einer Gas- auf eine Stromheizung (Radiatoren etc.,) wechseln würden, könnte das zu massiven Störungen im Stromnetz bis hin zum Zusammenbruch führen. Es benötige eine Strom-Rationierung, um die Gasmangellage in den Griff zu bekommen. 

Saurugg meint, dies würde schon bedeuten, dass man einfache Vorbereitungen treffe, wie Grundlebensmittel bereitzuhaben, mit einer verringerten Geschwindigkeit zu fahren, um das System zu entlasten und sich zu überlegen, wie man in Zukunft heizt, ohne mit improvisierten und gefährlichen Heizmethoden zu spielen. „Wir sollten endlich aufhören zu warten, dass irgendwer da oben einen Magischen gibt, der uns rettet und einen Plan hat und uns dann aus der Patsche hilft“, warnt Saurugg.

220725-Puls24

21.07.22 – Kommunikation in kritischen Momenten: so geht transparentes Krisenmanagement

Quelle: www.swr3.de 

12.07.22 – Saurugg: „Als Bevölkerung darauf einstellen, dass es krisenhaft wird“

Quelle: puls24.at

Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, spricht mit PULS 24 Anchor René Ach über den OMV-Unfall Anfang Juni, bei dem die Hauptdestillationsanlage beschädigt wurde. Spezielles Thema sind die von der Regierung freigegebenen Öl-Notstandsreserven.

220712-Puls24

01.07.22 – Blackout-Experte: „Fürchte den kommenden Winter“

Quelle: www.krone.at

Die Chancen für einen Blackout in Österreich sind hoch. „Ich fürchte den kommenden Winter, weil sich viele Probleme kumulieren“, sagt Herbert Saurugg, der Präsident der österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge im Gespräch mit Jürgen Winterleitner. Es könne hoffentlich auch länger noch gut gehen. Doch die Chance werde täglich geringer.

Was die extremen Wettersituationen betreffe, sei man jetzt schon am Limit, „obwohl wir erst am Anfang des Sommers stehen.“ Auch die Frage, wie geht es mit dem Gas weiter, sei präsent. „Das sind Themen, mit denen man sich als Gesellschaft auseinandersetzen müsse.“ Man müsse sich selbst an der Nase nehmen: Wir glauben immer die Soldaten kommen dann und bringen uns eine Wurstsemmel vorbei, aber das geht sich bei neun Millionen Menschen in Österreich nicht aus.“

27.06.22 – Saurugg zur Gas-Krise: Werden auch was spüren bei Problemen in EU

Quelle: www.puls24.at

Laut dem Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, Herbert Saurugg, müsse man offen über die Gas-Krise sprechen. Selbst wenn die Speicherkapazität in Österreich groß sei, so werde man die wirtschaftlichen Probleme der anderen EU-Länder auch in Österreich spüren, meint er im Newsroom LIVE.

„Offensichtlich“ sitzt der russische Machthaber Wladimir Putin beim Thema Gas am längeren Hebel, bestätigt Herbert Saurugg, Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge. Problematisch sei hier in Europa, aber auch besonders in Österreich, die hohe Abhängigkeit von russischem Gas. „Die Bemühungen sind wichtig, aber das lässt sich kurzfristig nicht umschichten“, sagt er im Newsroom LIVE.

Wechselseitige Abhängigkeit bei Gas

„Wir haben natürlich mehr Speicher als andere Länder, aber wir sind Teil eines europäischen Verbundsystems, auch im Gas-Bereich und vor allem wirtschaftlich eng verflechtet“, so Saurugg. Daher hätten wirtschaftliche Probleme in Deutschland ebenso Auswirkungen auch auf Österreich. Demnach gilt laut dem GFKV-Präsidenten: „Egal wo in Europa ein Problem auftritt – wir werden auch was davon spüren“.

Gaskrise: EU fürchtet bitteren Winter

„Gas wird in vielen Prozessen benötig“, daher beziehen sich laut Saurugg die Auswirkungen eines Gasmangels auch nicht ausschließlich auf das Kochen und Heizen. Die wechselseitige Abhängigkeit mache es schwierig abzuschätzen, welche Kettenreaktionen durch Störungen ausgelöst werden können.

„Offen darüber sprechen“

„Es geht auch nicht um Panik“, meint Saurugg, da das Wort laut ihm oft vorgeschoben wir um „nichts zu machen“. Er warnt daher vor unüberlegtem Handeln und mahnt dazu „jetzt offen darüber zu sprechen“. Auch als Bürger und Bürgerin müsse man sich von der Erwartungshaltung lösen: „Es wird schon alles gut gehen“. Denn auch als Einzelner könne man den eigenen Gasverbrauch einsparen.

 

220627 - Puls24 - SgH

23.06.22 – Podcast: Vorsorge für den Totalausfall

Quelle: www.derpragmaticus.com

Bei einem Blackout ist nicht einfach nur der Strom weg: Es beginnt innerhalb von Tagen ein Kampf ums Überleben. Kann man vorsorgen? Herbert Saurugg sagt, man kann. Und man muss: Für den Krisenvorsorge-Experten ist nämlich nicht die Frage, ob, sondern wann es zum Totalausfall kommt.

Der Pragmaticus Podcast

20.06.22 – Saurugg: Gas-Stopp „wird uns als Bevölkerung immer erwischen“

Quelle: puls24.at

Der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge Herbert Saurugg betont, wie wichtig es ist, den möglichen russischen Gas-Stopp ernster zu nehmen und sich darauf einzustellen, dass „es durchaus ungemütlich werden könnte“. Denn ein solcher Gas-Stopp hätte Auswirkungen auf alle Länder Europas, so Saurugg.

Seit vier Tagen drosselt Russland seine Gas-Lieferungen in sämtliche europäische Länder. Demnach kommt auch in Österreich nur noch die Hälfte des russischen Gases an. Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, erklärt: „Es ist jetzt eine Wartung angekündigt über die Türkei-Leitung (Südleitung) in den nächsten Tagen. Es ist aber auch schon eine längere Wartung für die Nord Stream 1 im Juli noch angekündigt“.

„Es ist durchaus beunruhigend“

Die Situation sei jedoch „durchaus beunruhigend“, da niemand wisse, ob nach diesen angekündigten Wartungsmaßnahmen der Gasfluss wieder normal stattfinden werde und wie sich die Situation weiterentwickeln werde. 

Was passiert bei einem Gas-Stopp?

„Es würde alle Länder in Europa irgendwie treffen. Und egal, wo ein Engpass auftritt, er hätte natürlich unmittelbare Auswirkungen auf unsere Wirtschaft und auch auf die Versorgungslage“, so der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge. So eine Situation könne sich schon dramatisch entwickeln, meint Saurugg.

Außerdem betont er, dass es wichtig ist, die Situation ernster zu nehmen und sich darauf einzustellen, dass es „durchaus ungemütlich werden kann“.

Auswirkungen auf Wirtschaft und Lebensmittelversorgung

Im schlimmsten Fall, dass nicht genug Gas zur Verfügung steht, müsse man in erster Reihe gewisse Produktions- und Industrieanlagen abschalten, damit der verbleibende Gasdruck ausreicht, um den Rest zu versorgen. „Das würde natürlich sofort wirtschaftliche Auswirkungen haben, größere Schäden bis in zur Lebensmittelversorgung, weil sehr viel Gas in der Lebensmittelproduktion benötigt wird. Daher wird es uns als Bevölkerung immer erwischen, egal, wie die Lage sich dann entwickelt“, so der Krisenvorsorge-Experte.

220620-Puls24-SgH

13.06.22 – Der Pragmaticus: Wie groß ist die Gefahr eines fatalen Internet-Blackouts?

Quelle: www.servustv.com

Das Internet ist zum Zentralhirn unserer Gesellschaft geworden. Nicht nur in der privaten Kommunikation, auch immer mehr Komponenten der kritischen Infrastruktur werden über das Netz gesteuert.

DIE GÄSTE ZUM THEMA „INTERNET-BLACKOUT: WIE GROSS IST DIE GEFAHR?

Darüber diskutiert Moderator Roger Köppel mit:

  • der Cyber-Security-Expertin Stephanie Jakoubi, die weiß, wie abhängig wir uns durch die zunehmende Vernetzung machen und wie anfällig das Netz für Angreifer von außen ist. IT-Sicherheit sei deshalb das Um und Auf in einer vernetzten Welt, doch was, wenn feindliche Mächte einen konzentrierten Angriff auf unsere kritische Infrastruktur vornehmen?
  • dem Militärstrategen Lukas Bittner, seines Zeichens Referent im Bundesministerium für Landesverteidigung, der sagt: Österreich ist gut gerüstet; fällt das Netz aber aus, ist jeder einmal einige Tage auf sich allein gestellt, und
  • dem Blackout- und Krisen-Experten Herbert Saurugg, der Auskunft darüber gibt, wie man für den Fall der Fälle am besten vorsorgt und welche Verhaltensregeln dann das eigene Überleben sichern. [ab Minute 41:10]
220612-DerPragmaticus

07.06.22 – Saurugg über Wiener Stromausfall: „Das sind durchaus normale Ausfälle“

Quelle: puls24.at

Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, spricht mit PULS 24 Anchorman Jakob Wirl über den Stromausfall in Wien vom Montag, Unwetter als Grund für Stromausfälle und mögliche Blackouts.

220607-puls24

18.05.22 – Saurugg: Österreich auf Gasstopp nicht vorbereitet

Quelle: puls24.at

Der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge Herbert Saurugg begrüßt im Gespräch mit den PULS 24 Anchors Bianca Ambros und René Ach die Maßnahmen der Regierung. Auf mögliche Auswirkungen eines tatsächlichen Gasstopps sei Österreich aber nicht vorbereitet.

220518-Puls24-SgH

12.05.22 – Wie lange können wir im Notfall überleben?

Quelle: ORF ECO 12.05.22 (bis 19.05.22 abrufbar)

Steigende Kriegsgefahr, explodierende Energiepreise, Versorgungsengpässe, Hackerangriffe – Begriffe, die in letzter Zeit zunehmend ins Bewusstsein gerückt sind. Immer mehr Haushalte legen private Vorräte an, um für den Notfall gerüstet zu sein. Bei Produzenten boomt die Nachfrage nach haltbaren Lebensmitteln und bei Fachhändlern nach diversen Survival-Utensilien. Wie ist es um die Versorgung der Österreicher im Ernstfall bestellt? Hat die Politik vorgesorgt oder müssen wir im Krisenfall alle hungern? ECO hat bei Zivilschutzeinrichtungen, Landesregierungen und Ministerien nachgefragt.

220512 - ORF ECO-SgH

09.05.22 – Bank Austria Future Talk „Energie der Zukunft“

Der Wettlauf hat begonnen.

www.futuretalk-austria.at

Durch den global stark ansteigenden Energiebedarf, die Klimakrise und die zunehmenden Risiken bezüglich einer sicheren Energieversorgung steht das Energiesystem so dringlich wie nie vor notwendigen und einschneidenden Veränderungen. Eins ist jedenfalls sicher, die Emissionen bis 2050 auf null zu reduzieren, geht ohne grundlegende Verhaltensänderungen nicht.

  • Doch was ist nachhaltige Energie wirklich?
  • Können sie das Netz speisen und sind sie auch zuverlässig oder rentabel genug?
  • Können wir uns die Energiewende überhaupt leisten?
  • Sind Blackouts eine realistische Gefahr und wie nachhaltig ist die Verstromung der Welt wirklich?
220509 Energie der Zukunft. Bank Austria Future Talks

28.04.22 – Experte erklärt was passiert wenn Putin das Gas abdreht

Quelle: www.youtube.com – OE24.TV

08.04.22 – Sicherheitspolitische Jahresvorschau 2022

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=8Exmt5-G8xs

Die Direktion Verteidigungspolitik und internationale Beziehungen des Bundesministeriums für Landesverteidigung lud heute im Raiffeisen Forum in Wien zur Veranstaltung „Risikolandschaft Österreich 2022“. Dabei wurden die sicherheits- und verteidigungspolitischen Herausforderungen der kommenden 12 bis 18 Monate auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene dargestellt und Ableitungen für die österreichische Verteidigungspolitik sowie das Österreichische Bundesheer vorgestellt.

Beiträge zum Szenario Blackout

04.04.22 – Wenn der Strom ausfällt

Quelle: rtvdigital.at

RTV Talk Spezial: Ein Blackout ist aktuell in aller Munde. Wie wahrscheinlich ist ein solches Ereignis und was bedeutet ein solches Szenario wirklich? Wie gut sind wir darauf vorbereitet und wie können wir uns überhaupt darauf vorbereiten? Darüber und über die aktuelle Energieversorung Österreichs und Europas spricht Moderator Helmuth Glaser mit dem internationalen Blackout- und Krisenvorsorgeexperten Herbert Saurugg im RTV Talk Spezial.

04.04.22 – Mögliches Energie-Embargo gegen Russland: „Wir haben uns nicht vorbereitet.“

Quelle: swr.de

Der Preis für Öl und Gas steigt. Wegen des Kriegs in der Ukraine und eines möglichen Energie-Embargos gegen Russland ist keine Entspannung in Sicht. Herbert Saurugg, Präsident der gemeinnützigen Gesellschaft für Krisenvorsorge in Österreich, hält es für sehr schwierig, schnell Lösungen zu finden. „Wir stecken mitten in der Krise und haben uns nicht vorbereitet.“ Alle müssten sich darauf einstellen, dass es nicht so weitergehen werde, wie wir es gewohnt seien. Eine Konsequenz, die langfristig gezogen werden sollte, sei, dass die Industrie globale Abhängigkeiten reduzieren müsse. „Das wird eine höhere regionale Eigenversorgung erfordern, auch wenn das nicht so billig ist.“ Der Ukraine-Krieg und die mit ihm verbundenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten würden zeigen, wie krisenanfällig die „Just-In-Time“-Prozesse seien, die die Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut hätten.

Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern erläutert der Krisenmanager, wie die Politik mit einer möglichen Unterbrechung der Gasversorgung und möglichen Stromengpässen umgehen muss.

 

220406-swr

01.04.22 – Stromausfall, ein Risiko-Update

Quelle: Schweizerzeit Verlags AG

Michael Trachsel im Gespräch mit dem Blackout-Experten Herbert Saurugg

30.03.22 – Bedingt katastrophentauglich – Wieviel Schutz brauchen wir?

Quelle: www.hr2.de

Wer erinnert sich noch daran, dass immer mal wieder Sirenengeheul zu hören war, obwohl doch alles ruhig und friedlich schien? Übungen, Testläufe und vorbeugende Maßnahmen sind aus der Mode gekommen. Zu sehr erinnerten sie an die realen Bedrohungen der Vergangenheit. Und es war natürlich auch billiger, einfach darauf zu verzichten. Jetzt, da Naturkatastrophen, gesellschaftliche Fluchtbewegungen und sogar Kriege wieder zum Alltag zu gehören scheinen, besinnt man sich darauf, was an diesen Maßnahmen sinnvoll war. Aber haben wir die Infrastruktur, die dazu nötig ist, überhaupt noch? Was muss man neu einrichten, was nur wiederbeleben? Und welche Bedrohungen sind überhaupt realistisch?

220330-hr2-Bedingt katastrophentauglich

30.03.22 – Saurugg: Gas-Frühwarnstufe „möglicherweise zu spät“

Quelle: puls24.at
Im Newsroom LIVE analysiert Herbert Saurugg, Präsident der österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, warum Österreich so abhängig von Gas aus Russland ist. Eine Neuaufstellung der Gasversorgung würde „Jahre bis Jahrzehnte“ dauern.

Die am Mittwoch durch die Bundesregierung getätigte Ausrufung der ersten Gas-Frühwarnstufe findet Herbert Saurugg „sehr angemessen“. Der Experte für Krisenvorsorge gibt allerdings zu bedenken, dass diese Ankündigung „möglicherweise schon zu spät“ sei, sollte es zu Versorgungsunterbrechungen kommen.

Saurugg erklärt, dass diese Frühwarnstufe bedeute, dass sich „Unternehmen und auch wir als Gesellschaft darauf einstellen“ sollen, dass es „möglicherweise“ zu Einschränkungen kommen wird – diese Information ist für Unternehmen wichtig, damit sie so rechtzeitig „nicht notwendige Prozesse“ herunterfahren können. So will man mit dem vorhandenen Gasvorrat über die nächsten Wochen kommen, analysiert der Experte.

Abhängigkeit wegen falscher „Wahrnehmung“

Der Präsident der österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge plädiert dafür, dass „wir alle, wo es irgendwie geht, den Bedarf senken“, damit es nicht notwendig wird „großflächige Abschaltungen durchzuführen. Für Saurugg wäre dies „das Schlimmste“, was der Infrastruktur und den Unternehmen passieren könnte.

Die generelle Abhängigkeit Österreichs von Gas aus Russland lässt sich für den Experten auch dadurch erklären, dass es eine „Wahrnehmung“ gegeben hat, dass es keine Krisen mehr gäbe. So hat man sich auf die bestehenden „wirtschaftlichen Verflechtungen“ verlassen und geglaubt „dass diese ausreichen“. Zusätzlich wurde in der Vergangenheit auch die Gasspeicherung privatisiert und keinerlei Vorgaben geschaffen, dass ein „Mindestmaß immer verfügbar sein muss“ – wie es zum Beispiel bei Erdöl der Fall ist.

Schwierige Ausgangslage

Wie lange man in Österreich mit den vorhandenen Gasrücklagen auskommen wird, kann auch Saurugg nicht abschätzen. So habe Österreich zwar prozentual weniger Gas eingelagert als beispielsweise Deutschland, allerdings gibt es in Österreich vergleichsweise größere Reserven. Zusätzlich lässt sich nicht abschätzen, ob man wirklich den Gasverbrach reduzieren kann, beziehungsweise ob man anderweitig neue Gasmengen erhalten wird.

Eine Neuaufstellung der Gasversorgung Österreichs würde laut Saurugg „Jahre bis Jahrzehnte“ dauern. Es gibt diesbezüglich keinerlei Infrastruktur – da Österreich auch keinen Meereszugang besitzt, ist man auch auf „Transitländer“ angewiesen. Die möglichen künftigen Lieferstaaten sehen momentan auch keine Möglichkeiten, kurzfristig ihre Kapazitäten „hochzufahren“, so Saurugg.

Blackout-Gefahr

Durch einen möglichen schnelleren Ausstieg aufgrund der aktuellen Situation, steigt für den Krisenvorsorge-Experten auch die Gefahr eines möglichen Blackouts. Gaskraftwerke werden häufig für den Ausgleich von Schwankungen im europäischen Stromnetz verwendet. Saurugg fordert hier von der Politik, dass man lieber jetzt als später Vorsorgen trifft – anders als in der Gasversorgung.

220330-Puls24

30.03.22 – Tag X in Kärnten: „Risiko eines Blackouts in den nächsten fünf Jahren sehr hoch“

Quelle: www.5min.at

„Wir wollen nicht Angst und Panik erzeugen, sondern wir übernehmen Verantwortung und wollen mit Veranstaltungen wie dieser sensibilisieren.“ Darin waren sich gestern, Dienstag, alle Redner beim großen Auftakt der kärntenweiten Blackout-Infotour einig.

Siehe mehr zu Kärntner Initiative #KärntenTagX.

220329-Ferlach

29.03.22 – Was tun gegen den befürchteten Blackout?

Quelle: RTS Regionalfernsehen

In Übungskursen und Planspielen der Industriellenvereinigung kann man lernen, sich vor den Konsequenzen eines anhaltenden Stromausfalles zu schützen.

220329-RTS

Markus Kurcz, Leiter Sicherheit und Katastrophenschutz des Landes Salzburg

Neustart ist mehr als ein Spiel, da es nicht nur einen möglichen Blackout-Einsatzablauf vor Augen führt, sondern zudem die Entscheidungsfindung in einem Krisenstab in Form eines Entschlusstrainings stärkt.

23.03.22 – Ö1 PUNKT EINS: Zwischen Notbetrieb und Ernstfall

Quelle: oe1.orf.at (Die Sendung ist bis 29.03. nachhörbar)

Vom Aufrechterhalten lebenswichtiger Infrastrukturen – und was wir darunter verstehen.
Gast: Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge.
Moderation: Xaver Forthuber.

03.03.22 – Am Schauplatz – Blackout – Plötzlich ohne Strom

Quelle: orf.at (das Video ist bis 09.03. abrufbar)

Immer mehr Menschen rüsten sich in Österreich für ein „Blackout“, also einen großflächigen, langandauernden Stromausfall. Stromgeneratoren, Kurbelradios und Wassertanks werden nachgefragt wie nie zuvor.

220303 - Am Schauplatz - SgH

01.03.22 – Saurugg über die Gasversorgung: „Österreich muss Energie sparen“

Quelle: puls24

Herbert Saurugg, Krisenvorsorgeexperte, spricht mit PULS 24 Reporterin Marie Salzmann über die aktuelle Gasversorgungssituation und die kurz- und längerfristigen Änderungen der österreichischen Energiepolitik im Zuge der russischen Invasion in der Ukraine.

220301 - Puls24

23.02.22 – Russische Gaspreis-Drohungen: „Gehen auf turbulente Zeiten zu“

Quelle: puls24

Sollte Russland die Gaspreise erhöhen oder die Lieferung einstellen, dann habe dies nicht nur Auswirkungen auf das Heizen, sondern auch auf die Wirtschaft, betont Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge. Die Konsequenz daraus sei in Österreich zwar nicht sofort spürbar, führe aber zu „massiven Problemen“.

„Wir gehen auf turbulente Zeiten zu“, sagt Herbert Saurugg im PULS 24 Interview. Sollte Russland die Gaspreise erhöhen oder das Gas gar abschalten, dann hätte dies „massivste Auswirkungen auf die Wirtschaft“, meint der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge. Nicht nur spüre man dann die Auswirkungen im Eigenheim unter anderem durchs Heizen, sondern auch in der Wirtschaft, z.B. in der Lebensmittelproduktion.

Österreich sei generell, was die Gas- und Erdöl-Versorgung betrifft, sehr abhängig. Die „massiven Probleme“ durch diesen Konflikt werde man laut Saurugg allerdings erst in einigen Monaten spüren. Durch das „hohe Eskalationslevel“ sei „nicht mehr abschätzbar, was wirklich passiert“, das wiederum mache Prognosen so schwierig, betont er im Interview. Im besten Fall habe Österreich nur mit steigenden Preisen zu rechnen.

Als „absoluten Wahnsinn“ bezeichnet der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge die Drohung des ehemaligen russischen Präsidenten und jetzigen stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrats, Dmitri Medwedew. Medwedew kündigte via Twitter an, dass man in Europa bald sehr viel mehr für Gas bezahlen werde. Er drohe mit einem Preis von 2.000 Euro pro 1.000 Kubikmeter Gas. Dies entspreche dem „Zwanzigfachem vom jetzigen Preis. Das wäre nicht mehr bezahlbar“, sagt Saurugg. Aktuell habe Österreich noch einige wenige Reserven in den Gaslagerstätten – „so wenig wie noch nie um diese Zeit“. Das liege allerdings am milden Winter.

220223 - Puls24

13.02.22 – Wie wahrscheinlich ist ein Blackout und wie bereitet man sich darauf optimal vor?

Quelle: FPÖ TV

Blackout – immer wieder liest und hört man davon. Viele Österreicher fragen sich etwa: ➡️ Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts? ➡️ Was sind die Gründe für ein Blackout? ➡️ Welche Geräte werden während eines Blackouts funktionieren und welche nicht? Fest steht jedenfalls, dass man sich vor einem Blackout nicht fürchten muss, wenn man entsprechend vorbereitet ist. In diesem wirklich informativen Gespräch mit Marie Christine Giuliani gibt der Blackout- und Krisenvorsorgeexperte Herbert Saurugg eine gute Anleitung, wie man sich vorbereiten kann – frei von Angst und Panik! Ein Tipp vorab: Ein batteriebetriebenes Radio kann vieles erleichtern! 📻

14.01.22 – Wie bereite ich mich richtig auf die Quarantäne vor?

Quelle: Puls24.at

Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, spricht im Interview mit PULS 24 Anchor Jakob Wirl über die Quarantäne und wie man sich am besten darauf vorbereitet.

210114 - Puls24-SgH

12.01.22 – Blackout: Das sollten Sie zuhause haben

Quelle: VORARLBERG LIVE

Er warnt vor einer schwerwiegenden Versorgungskrise. Herbert Saurugg ist Internationaler Blackout-und Krisenvorsorgeexperte. Durch Quarantäneregelungen und steigende Omikron-Erkrankungen kann es zu Problemen in den Kritischen Infrastrukturen kommen. Gemeint sind damit Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Telekommunikation, Strom- und Wasserversorgung, sowie die entsprechende Logistik. Vorarlberg ist gerüstet und auf Krisenszenarien vorbereitet, so Landeshauptmann Markus Wallner am Montag in „Vorarlberg LIVE“. Welche Krisenszenarien realistisch sind und wie eine lebenswichtige Grundversorgung empfohlen wird, darüber redet Gerold Riedmann heute mit Herbert Saurugg ab 17 Uhr.

Weiterer Beitrag mit Ausschnitten aus dem Interview: https://www.vol.at/blackout-das-sollten-sie-zuhause-haben/7255749

11.01.22 – Weil Strom eben nicht einfach aus der Steckdose kommt: Die „Energiewende“ in Deutschland macht dramatische „Blackouts“ wahrscheinlich

Quelle: www.the-germanz.de, www.mediasinres.tv von MARTIN D. WIND

Das Thema Stromausfall ist nicht erst seit der Panne in Berlin, die zu kalten Wohnungen bei hunderttausenden führte, stark in der Diskussion präsent. Trotz vieler Befürchtungen hält die Bundesregierung jedoch an ihrem Plan fest, weitere Grundlastkraftwerke auf Basis von Kernenergie und Kohle vom Netz zu nehmen. Ist das alles wirklich gut durchdacht?