Vernetzung und Komplexität

Herbert Saurugg
 
 

Albert Einstein

„Das Problem zu erkennen, ist wichtiger, als die Lösung zu erkennen,
denn die genaue Darstellung des Problems führt zur Lösung.“

Wenn etwas passiert, was völlig unvorstellbar scheint

Wenn kein Licht, kein Handy, kein Internet, keine (Gas-, Fernwärme-, Öl-, Zentral-)Heizung, kein Bankomat, keine Tankstelle, keine Ampeln, keine Kassa und auch keine Straßenbahnen mehr funktioniert. Wenn Aufzüge einfach steckenbleiben, oder sogar das Wasser aufhört zu rinnen und damit auch keine Toilettenspülungen mehr funktionieren.  Wenn Sie nicht mehr kochen können, dann ist etwas eingetreten, was viele für unmöglich halten:
Ein europaweiter Strom- und Infrastrukturausfall („Blackout“)

Herbert Saurugg

Experte für die Vorbereitung auf den Ausfall lebenswichtiger Infrastrukturen 

Österreichs Blackout-Experte

15 Jahre Berufsoffizier (Cyber-Sicherheit), Gründer mehrerer Sicherheitsinitiativen, 

Keynote Speaker

Prozessbegleiter Krisenvorsorge

Forscher 

 

One Second After – Die Welt ohne Strom

Forstchen, William R.: One Second After - Die Welt ohne Strom. Festa Verlag, Leipzig, 2019 (ebook); Der US-Bestseller Was wäre, wenn jemand vorhätte, die USA anzugreifen? Wäre es da nicht strategisch klug, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten zunächst den Schutz durch die...

Licht und Schatten der Solarenergie

Quelle: www.deutschlandfunknova.de Die Sonne liefert mehr als genug Energie, um den Gesamtbedarf der Menschheit zu decken. Die Frage ist nur: Wie kommen wir da ran? Wie das gehen könnte, erklärt der Physiker Klaus Lips im Hörsaal-Vortrag. "Das Potential der Fotovoltaik ist...

Süddeutschland braucht künftig zunehmend Stromimporte – nur woher?

Quelle: bnn.de Süddeutschland wird nach einer Studie wegen des Atom- und Kohleausstiegs in den nächsten Jahren verstärkt auf Strom aus Norddeutschland und dem Ausland angewiesen sein. «Bis 2025 ist die Stromversorgung gewährleistet», sagte Baden-Württembergs Umweltminister Franz...

Gigabatterien sollen Stromnetz entlasten

Quelle: www.spiegel.de Neue Stromtrassen sind unbeliebt, deshalb soll das vorhandene Netz möglichst viel Energie transportieren. Die Betreiber wollen dazu milliardenteure Riesenbatterien erproben - für die Versorgungssicherheit ein Paradigmenwechsel. Mit Rekordinvestitionen in...

Medienberichte

Hier werden relevante Medienberichte ohne besondere Kommentierung gesammelt.    

Ein dezentralisiertes Energiezellensystem

In der Natur hat sich evolutionär ein zelluläres Systemdesign durchgesetzt.

Wir sollten diese Erfahrungen auch zur Erhöhung der Robustheit unserer technischen Systeme nutzen. Denn komplexe Systeme, wie sie durch die steigende Vernetzung entstehen, sind nur durch dezentrale, autonome Strukturen überlebensfähig.

Die Energiewende ist ein alternativloses Generationenprojekt. Aufgrund der sich ändernden Rahmenbedingungen (dezentrale, volatile Stromerzeugung) muss sich auch das Systemdesign und nicht nur die Erzeugungsart ändern. Wir benötigen dazu dezentrale und autonom funktionierende Einheiten, sogenannte „Energiezellen, welche in ihrem Verhalten mit einer Gesamtsicht „orchestriert“ werden.

Chancen und Schattenseiten der Vernetzung

Die organisatorische und besonders die technische Vernetzung führen zu vielen positiven Errungenschaften, welche zu einer neuen Kulturstufe der Menschheit überleiten. Jedoch gibt es auch eine zweite Seite dieser Medaille, welche meist erst zeitverzögert in Erscheinung tritt. Das sind die Risiken der Vernetzung.

Durch Vernetzung entstehen komplexe Systeme mit dann vielen inhärent vorhandenen Abhängigkeiten und damit häufig mit noch wenig beachteten Nebenwirkungen. Das Wissen um die positiven und negativen Nebenwirkungen führt zu Handlungsspielräumen, aber auch zu beachtlichen Herausforderungen.

Erfahren Sie mehr, was Komplexität bedeutet, auch welche Lösungsansätze und Chancen es im Umgang mit dieser, die Robustheit der Gesamtsysteme erhöhenden Entwicklung gibt. Das betrifft speziell den Infrastruktursektor und den Schutz wie auch die Selbstwirksamkeit der Bevölkerung (“Resilienz“).

Die Transformation zur Netzwerkgesellschaft

Ein wesentlicher Treiber für die steigende Komplexität und auch gesellschaftliche Dynamik ist die exponentiell ansteigende Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Wir haben es dabei längst nicht nur mit einer technischen Entwicklung zu tun. Als häufig wenig beachtete Nebenwirkung wurde damit auch die Transformation zur Netzwerkgesellschaft ausgelöst, die in absehbarer Zeit unsere Art zu Leben  fundamental ändern wird. 

Wir befinden uns in einer fundamentalen Übergangsphase („Metamorphose“ oder auch „Phasenübergang“). Diese ist mit vielen Unsicherheiten verbunden. Sie birgt aber gerade deshalb auch viele Chancen, die wir nutzen sollten.

Erfahren Sie mehr dazu und warum daher die Auseinandersetzung mit dem “Resilienz-Konzept wichtig ist.

„Nur wer das Ganze sieht, versteht auch das Detail!“

Unterstützung vom Profi

Vorträge, Prozessbegleitung, Workshops

Der Ausfall von lebenswichtiger Infrastruktur und deren Folgen betrifft alle. Herbert Saurugg steht ihnen als Fachexperte zur Verfügung.

Vorträge

Keynotespeaker und Gastvorlesungen zur Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung

Prozess-begleitung

Unterstützung für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Gebietskörperschaften sowie Hilfs- und Einsatzorganisationen oder Unternehmen

Workshops

strategische- und/oder Großgruppenworkshops zur Vorbereitung auf den Ausfall von lebenswichtigen Infrastrukturen

Michael Wallner, Wallner Elektrotechnik GmbH

„Ich hatte die Möglichkeit, Ihren Vortrag „Blackout – das unterschätzte Katastrophenszenario“ hören zu dürfen und möchte Ihnen folgende Rückmeldung geben. Ihre Fähigkeit, ein so komplexes Thema, in so kurzer Zeit den Zuhörern verständlich näher zu bringen, hat mich begeistert. Noch nie zuvor ist mir, trotz meines auch beruflichen Interesses an diesem Thema, die Tragweite eines solchen Ereignisses so deutlich bewusst gemacht geworden. Herzlichen Dank für Ihre Erklärungen!“