Quelle: www.krone.at

Ein „Blackout“, also ein Großausfall der Stromversorgung, hätte auch in Oberösterreich schlimme Folgen: „Die Trinkwasserversorgung könnte in vielen Gemeinden nicht sichergestellt werden“

Ein großer Teil der Oberösterreicher ist bei der Wasserversorgung von Pumpen abhängig, bei vielen würden also bei Stromausfall die Wasserhähne trocken bleiben.

Ergebnis einer Gemeindebefragung, an der sich 383 Kommunen beteiligt haben: 170 Gemeinden haben keine eigenen Notstromaggregate, in 112 Orten ist eines – unterschiedlicher Leistung – vorhanden. 81 Gemeinden planen eine Anschaffung.

Auf Drängen von Hirz wird darüber hinaus eine Bestandsaufnahme der Krisensicherheit der Wasserversorgungsanlagen im Land gemacht. Denn derzeit gibt es keine Zahlen, wie viele Menschen durch ein „Blackout trockenfallen“ würden: Reicht der natürliche Wasserdruck? Ist eine Notstromversorgung vorhanden? Es gibt auch keine speziellen Vorschriften für die Bereitsteller des Trinkwassers. Und keine Schätzungen, was das Nachrüsten kostet.

Kommentar

Etwas, vor dem ich auch immer wieder warne, weil es einfach unterschätzt wird 😒. Es hilft nichts, wenn der Wasserverband gut aufgestellt ist, wenn beim Kunden nichts aus der Leitung kommt …