Letzte Aktualisierung am 21. Januar 2026.
Sevan Kartun, Geschäftsführender Gesellschafter LogReal.Direkt
„Ich habe diverse Veröffentlichungen von Ihnen gelesen und kann mich sehr gut mit Ihrem Standpunkt anfreunden. Im Gegensatz zu anderen Experten auf dem Gebiet betrachten Sie die Thematik pragmatisch und ideologiefrei, daher sind Sie auch unser einziger Wunschkandidat für den Beitrag.“
Auszugsweise Fernsehinterviews, Podcasts und Vorträge.
20.01.26: Blackouts? Herbert Saurugg, Europe’s Leading Expert, Explains the Real Risk
Quellen: Ana’s Food & Lifestyle
Herbert Saurugg is widely regarded as one of Europe’s leading experts on large-scale blackouts and infrastructure resilience
We talk about:
- how fragile modern power grids really are
- why Europe’s interconnected systems can both help and increase risk
- what recent outages have taught us
- what causes large blackouts — from technical failures to extreme weather and cyber risks
- and what realistic preparedness looks like for ordinary households
This conversation is not about panic or predictions.
It’s about understanding risk, reducing vulnerability, and helping people feel more prepared and confident.
If you’re interested in emergency preparedness, resilience, or simply understanding how dependent modern life is on electricity, this discussion is for you.
18.01.26: Der nächste Blackout kommt und Deutschland ist nicht vorbereitet!
Quellen: Union Stiftung
Ein Stromausfall im Südwesten Berlins legte über 100.000 Menschen lahm: Vier Tage Dunkelheit, Kälte und Unsicherheit. Was zunächst als Blackout kommuniziert wurde, entpuppt sich als gezielter Anschlag auf eine kritische Infrastruktur. Doch was unterscheidet einen lokalen Stromausfall von einem echten Blackout? Und wie gut ist Deutschland auf ein solches Szenario vorbereitet?
Herbert Saurugg, einer der führenden Experten für Blackout-Prävention, gibt tiefe Einblicke in strukturelle Schwachstellen unseres Stromnetzes, erklärt, warum politische Verantwortung oft scheitert und wie gefährlich unsere Versorgungssicherheit im Alltag tatsächlich geworden ist. Die Abhängigkeit von digitalen Systemen, die fehlende systemische Umsetzung der Energiewende und die politische Ignoranz machen unser Netz zunehmend anfällig: Für Naturkatastrophen, technische Fehler und gezielte Angriffe.
14.01.26: Experte rät Österreichern zu mehr Vorsorge
Quellen: www.krone.at
Der mehrtägige Stromausfall in Berlin zeigt, wie schnell kritische Infrastruktur an ihre Grenzen kommen kann – und dass es „keine hundertprozentige Sicherheit“ gibt, warnt Blackout-Experte Herbert Saurugg. Auch Österreich sei zwar grundsätzlich gut aufgestellt, dennoch gebe es immer „Single Points of Failure“, bei denen ein Schaden oder Anschlag weitreichende Folgen haben kann. Wichtig sei deshalb nicht nur die gesetzliche Pflicht, sondern echte Vorbereitung – auch bei Firmen, denn oft fehlen Fachkräfte für die Umsetzung. Privat rät Saurugg zu Vorsicht: Kerzen seien im Blackout brandgefährlich, besser sei eine Taschenlampe als sichere Basis-Vorsorge.
06.01.26: Ausfälle und Blackout: Wir ahnen noch gar nicht, was da auf uns zukommt
Quellen: www.schwaebische.de, www.nordkurier.de
Das, was in Berlin passiert, kommt vielleicht noch zur richtigen Zeit. Denn weite Teile der Bevölkerung stolpern sorglos in eine kaum beachtete Bedrohung, meint unser Autor.
Experten für Krisenversorge und Blackouts wie Herbert Saurugg gehen davon aus, dass es in der näheren Zukunft immer wieder regionale Ausfälle geben wird. Dabei findet diese düstere wie realistische Prophezeiung ihren Grund nicht in linksextremistische Anschlägen wie in Berlin oder in der hybride Kriegsführung Russlands.
Sondern im fragilen Verbundsystem für Strom in Europa, das auf Kante genäht ist. Fehlender Netzausbau und mangelnde Großspeicher sind zentrale Herausforderungen und Versäumnisse im Zuge der Energiewende. So reicht womöglich ein Leitungsausfall in einer windigen Ecke im Norden Deutschlands für ein Desaster wie in Berlin, sagen Fachleute.
Diese (zum Teil also schönen) Vorsorgemaßnahmen sind aber nicht nur wichtig, um sich selbst gut versorgen zu können im Krisenfall. Sondern um den Zeitpunkt, in dem die Krise ins Chaos zu kippen droht, hinauszuschieben. Das ist keine Panikmache, sondern real notwendige Vorsorge. Auch der Autor dieses Textes muss das endlich lernen.
05.01.26: „Man kommt schnell ins Chaos“
Zuletzt aktualisiert am 21. Januar 2026 um 17:03



Sehr geehrte Herr Saurugg
Mein Name ist Iwan Kasprzyk und im Zuge des Seminars der International School of Multimedia Journalism 2026 an der FH Wien arbeite ich mit einem kleinen Team an einem Artikel über die Implikationen eines Internet Shutdown (konkret im Fall von Cyberattacken hybrider Kriegsführung) auf Medienhäuser, den Fluss von Informationen, und den Journalismus in Österreich. Wir (mein Team und ich) möchten herausfinden, was Journalist*innen und Medienhäuser denken, welche die Best-Practice in solcher Situation wäre und ob es bereits Leitfäden für das Handeln im Falle eines Internetshutdowns, einer Cyberattacke oder auch allgemeinen Kriegs gibt. Auf Anfrage gebe ich Ihnen gerne mehr Kontext.
Als Experte über Krisenvorsorge und Cybersecurity wäre Ihre Reflexionen und Einschätzung zu der Gefasstheit der Medienhäuser höchst einsichtsvoll und relevant für den Artikel. Auch wenn Sie bereits sehr ähnlich Interviews geführt haben, müssen wir in unserem Multimedia Artikel unsere eigene Aufnahmen verwenden. Daher würden wir sie gerne zu einem Interview anfragen. Von uns wird erwartet, dieses bereits diese Woche zu führen. Wir würden sicherstellen, dass dies nicht mehr als eine halbe Stunde Ihrer Zeit in Anspruch nimmt. Sollten Sie keine Zeit haben, oder eine andere Person in Ihrem Kreis haben, die geeignet wäre und spontan für das Interview verfügbar wäre würden wir uns freuen, wenn Sie diese Anfrage entsprechend weiterleiten könnten.
Mit freundlicher Grüße,
Iwan Kasprzyk (06643834130)