Quelle: orf.at

Der Zuliefererstreik dürfte für den deutschen Volkswagen-Konzern teuer werden. Laut einem Medienbericht konnten wegen fehlender Teile rund 22.000 Pkws der Modellreihen Golf und Passat nicht produziert werden.

Allein im Wolfsburger Stammwerk seien 10.000 Golf nicht wie geplant vom Band gelaufen, berichtete die „Welt am Sonntag“ („WamS“).

Offizielle Zahlen zum wirtschaftlichen Schaden sind noch nicht bekannt. Laut „WamS“ schätzen Experten diesen für VW auf weit mehr als 100 Mio. Euro.

Kommentar

Kleine Ursache, große Wirkung, die unterschätzte Komplexität in unseren Liefer-, Logistik- und Versorgungsketten. Dieses Beispiel ist ja kein Einzelfall, nur in den anderen Bereichen wurden sie noch nicht schlagend. Es bestärkt leider auch die eigenen Einschätzungen, dass es in Folge eines realistischen Blackouts zu enormen wirtschaftlichen Folgeschäden kommen wird, wenn einzelne Kettenglieder ausfallen und damit weitreichende Störungen ausgelöst werden.

 

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