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đŸ‡©đŸ‡Ș DE: Ein Bericht des deutschen Bundesrechnungshofs wirft kein gutes Licht auf die Sicherheit der IT des Bundes. Nur ein Bruchteil der Rechenzentren erreiche Mindeststandards.

Laut Bericht wĂŒrden weniger als zehn Prozent der 100 Rechenzentren des Bundes die Mindeststandards des BSI erfĂŒllen, in Krisenzeiten sei nicht einmal der Notstrom garantiert. Das Sicherheitsniveau der Rechenzentren sei insgesamt „unzureichend“ und der Zustand der IT-Sicherheit in der Bundesverwaltung „unverĂ€ndert defizitĂ€r“, urteilen die PrĂŒfer.

Es fehle an hinreichenden Vorkehrungen fĂŒr Betrieb, Wartung, Pflege der NEA sowie fĂŒr Treibstoffversorgung auch außerhalb der Normallage.

Ein weiterer Faktor sei, dass es kritischen IT-Diensten des Bundes oft an Redundanz und damit an Resilienz im Krisenfall fehle. So gebe es bei elf befragten Behörden, die im Spannungs- und Verteidigungsfall wichtige Aufgaben fĂŒr das Funktionieren des Staates hĂ€tten, selbst bei kritischen IT-Diensten keine Georedundanz, in manchen FĂ€llen nicht einmal Betriebsredundanz. FĂŒr den Fall der Zerstörung eines RZ hĂ€tten vier Behörden angegeben, zwar ĂŒber keine Redundanzen zu verfĂŒgen, aber dafĂŒr regelmĂ€ĂŸige Backups anzufertigen. Ob mit denen auch eine Wiederherstellung der Dienste möglich sei, habe aber keine getestet. Ohne derartige Resilienz ließen sich staatliche Kernfunktionen wie Sozialleistungen im Krisenfall aber nicht aufrechterhalten.

Fazit: „Die IT des Bundes ist nicht auf die aktuellen Bedrohungen vorbereitet.“ 

Zugleich hĂ€tten die PrĂŒfungen des Rechnungshofs aber „eine fehlende oder unzureichende Zusammenarbeit“ zwischen all diesen Institutionen festgestellt.