Quelle: help.orf.at

Bei den Zivilschutzverbänden haben sich in den vergangenen Wochen so viel Menschen beraten lassen wie sonst in einem ganzen Jahr. Laut Experten sind zwei Drittel aller heimischen Haushalte schlecht vorbereitet.

Blackout als wahrscheinlichster Notfall

„Die Krise muss nicht gleich eine Umweltkatastrophe oder ein Terrorangriff sein“, so Wolfgang Kastel vom Wiener Zivilschutzverband „Die Helfer Wiens“. Derzeit sei ein Blackout, ein flächendeckender, tagelanger Stromausfall das wahrscheinlichste Szenario. Weder Zapfsäulen an der Tankstelle, noch Supermarktkassen würden dann funktionieren. „Da ist es wichtig, wenn man autark ist und einige Notvorräte zu Hause hat“, bis das Stromnetz wiederhergestellt sei.

Laut Richtwert sollte jede Person in der Lage sein, eine Woche lang ohne Einkaufen, ohne Strom und ohne Wasserversorgung auszukommen.

Kommentar

Diesmal stammt die Aussage nicht vom deutschen Innenminister, sondern von einem österreichischen Zivilschützer. Bei der Versorgung geht es nicht nur um die Zeit während des Stromausfalls, sondern auch um die Zeit danach, bis die Versorgung wieder halbwegs sicher funktioniert. Und das kann Tage, Wochen und in Teilen Monate dauern. Siehe auch Ernährungsvorsorge in Österreich

Durch die weitere Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu, welche für die Funktionalität der Seite benötigt werden. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen