Quelle: noe.orf.at

Ein Softwaredefekt hat in der Nacht auf Montag dazu geführt, dass sich die Wasserversorgung im Wasserwerk Mödling abgeschaltet hat. Erst seit den Mittagsstunden werden alle Haushalte wieder mit frischem Wasser versorgt.

Mehrere Defekte kamen an diesem Morgen zusammen: Im Wasserwerk schaltete sich die Wasserversorgung durch einen Softwaredefekt selbst ab. Das Erstaunliche für die Mitarbeiter war, dass die Sicherheitssysteme nicht automatisch Alarm geschlagen haben. Mehrere Sicherheitsstufen wurden nicht aktiviert, der Überwachungsdienst wusste nicht, dass sich die Systeme abgeschaltet haben. Eine Erklärung für diesen Defekt gab es vorerst nicht.

Dazu kam, dass es im Pumpwerk Moosbrunn einen Stromausfall gab, der die Pumpe deaktivierte. Ein Mitarbeiter musste am Morgen die Pumpe per Hand wieder in Betrieb nehmen. Ein Notprogramm wurde aktiviert.

In den Wasserbehältern wird prinzipiell Wasser für einen Mödlinger Tagesbedarf gespeichert. Von Sonntag auf Montag wurde dieses Speichervolumen verbraucht. Durch den Softwaredefekt haben sich die Behälter aber nicht mehr neu aufgefüllt und waren am Montagmorgen leer.

Kommentar

Genau solche Situationen sollten wir auch bei einem Blackout erwarten, viele Dinge die einfach schief gehen …

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