Quelle: derstandard.at

Viele Lebensmittel werden weggeworfen, obwohl diese bei rechtzeitigem Konsum genießbar gewesen wären

Lebensmittelvorräte daheim zu haben, erspart nicht nur, gleich nach der Arbeit noch schnell in überfüllte Supermärkte einkaufen gehen zu müssen – oder, falls darauf vergessen wird, gähnende Leere in Kühlschrank und Vorratskammer bei knurrendem Magen vorzufinden. Nein, es ermöglicht auch, bei eventuellen Extremsituationen im Sinne des Zivilschutzes gewappnet zu sein.

Diesen betreffend, ist Österreichs Bevölkerung laut dem Sicherheitsexperten Herbert Saurugg nicht genügend vorbereitet. Während die Bundesregierung in Deutschland gerade das Konzept zur Zivilverteidigung beschlossen hat, wurden derartige Konzepte in Österreich nie bekannt. Was vorrätige Lebensmittel angeht, empfiehlt Saurugg: „Am besten hat man alles daheim, was man auf einen zweiwöchigen Campingurlaub mitnehmen würde – Konserven, Nudeln und Reis lassen sich leicht einlagern“. Diese Vorräte müssten allerdings auch regelmäßig verbraucht und nachgekauft werden.