Quelle: www.profil.at

Experten wie Herbert Saurugg vom Verein Cyber Security Austria bereitet aber weniger die Datenschutzthematik Kopfzerbrechen als vielmehr Fragen der Sicherheit. „Smart Meter öffnen ein Einfallstor, durch welches die Stromnetze manipuliert werden können. Das könnte zu schwerwiegenden Ausfällen führen“, erklärt der ehemalige Berufsoffizier, der auch beim Heer im Bereich Cyber-Sicherheit tätig war. Besonders die Funktion zur Fernabschaltung ist Saurugg ein Dorn im Auge: „Wenn Zehntausenden Haushalten und Unternehmen gleichzeitig der Strom abgedreht wird, wäre das fatal. Das würde das gesamte System instabil machen“. Man müsse jedoch nicht nur von Hacker-Angriffen ausgehen: „Der Rollout passiert unter enormem Zeitdruck, und da passieren Fehler.“ Es würden schon kleine Schlampereien bei der Programmierung reichen, etwa, dass die Geräte kein Schaltjahr erkennen. Sie würden dann gleichzeitig ausfallen, die Stromversorgung wäre unterbrochen. Auch wenn das Stromnetz dadurch nicht zwangsläufig aus dem Gleichgewicht geriete, die einzelnen Zähler müssten ausgetauscht werden. Da könne es passieren, dass manche Haushalte tagelang ohne Strom wären.

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