Aktuelle Situation

 

Letztes Update: 08.07.18

Auf dieser Seite werden aktuelle Herausforderungen im Stromversorgungssystem anlassbezogen dokumentiert. Die Auswertung der daraus resultierenden Intraday-Stops und Redispatching-Eingriffe bzw. der Negativstrompreise erfolgt in eigenen Beiträgen.

Übersicht

Wichtige Kurzmeldungen

  • Blackout in Österreich? „Es geht immer mehr an die Grenzen“
  • 16.09.17: System „an der Grenze der Belastungsfähigkeit“
  • 04.01.18: Der große Stromnetzbetreiber Tennet, dessen Netzgebiet in der Mitte Deutschlands von Schleswig-Holstein bis zum Süden Bayerns reicht, musste deshalb 2017 fast eine Milliarde Euro für Noteingriffe ins Netz zahlen. Die Eingriffskosten lagen 2015 noch deutlich niedriger bei 710 Millionen Euro, im windschwachen Jahr 2016 sogar nur bei 660 Millionen Euro. Quelle: FAZ
  • 25.01.18: 2017 gab es gehäuft Stresssituationen im Netz: An 301 Tagen musste stabilisierend eingegriffen werden. Kosten so hoch, wie noch nie: 300 Millionen Euro; Zum Vergleich: Vor fünf Jahren gab die APG zur Ausbalancierung des Netzes nur 1,1 Millionen Euro aus.
  • 08.03.18: Österreichs E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer alarmiert die an sich recht harmlose Frequenzstörung aus anderen Gründen: Er sieht sie als “Indikator, wie knapp man an die Grenzen herangeht”. Manche Staaten würden offenbar hart an den Grenzen fahren. Quelle: Der Standard
  • 16.03.18: Das 840-MW-Gaskraftwerk Mellach erzeugte voriges Jahr 1,47 TWh Strom, 2,3-mal so viel wie 2016 bzw. mehr als 2015 und 2016 zusammen. Grund war der deutlich höhere Einsatz für das Engpassmanagement, für das – ebenso wie für andere Netzstabilisierungsmaßnahmen – im Vorjahr mehr getan werden musste. Quelle: www.kleinezeitung.at
  • 03.04.18: Stresstest: Kritische Situationen für Österreichs Stromversorgung 2017 –  Im Jänner und Juni 2017 kam es zu Engpässen in der heimischen Stromversorgung. Es war dies ein Reality Check in Fragen sicherer Kraftwerkskapazitäten: Die Umstände, die zu den Engpässen geführt haben, können jederzeit wiederkehren. Quelle: www.energieinstitut.net
  • 02.05.18: Die Engpassmanagementkosten 2018 eskalieren weiter. Im 1. Quartal 2018 wurden bereits rund 56,4 Millionen Euro ausgegeben.
  • 20.05.18: E-Control warnt: Versorgungssicherheit bei Strom 2030 nicht gewährleistet: “Wir müssen feststellen, dass wir heute schon in der Situation sind, dass wir uns nur noch eingeschränkt selbst versorgen können und jedenfalls langfristig keine gesicherte Versorgung mehr haben.” So habe sich etwa im Jänner 2017 gezeigt, dass Österreich seinen Strombedarf nur an zehn Tagen aus eigener Kraft decken konnte. Ohne Importe hätte man aber wöchentlich bis zu 60 Prozent des aktuell vorhandenen Speicherinhalts verwenden müssen. Der Stromimport werde immer mehr zu einer Art Strategie, sagte Eigenbauer. “Wenn man ‘Import’ hinschreibt, muss man nichts tun, das wird dann schon jemand anderer machen.” Das funktioniere aber nicht, wenn alle die gleiche Strategie fahren. So seien bereits im Winter 2017 nur Deutschland und Tschechien exportfähig gewesen. Quelle: diepresse.com
  • 26.05.18: Allein die Redispatch-Kosten in den Netzgebieten von 50 Hertz und Tennet beliefen sich im vergangenen Jahr auf mehr als 1,2 Mrd. Euro. Quelle: www.energate-messenger.de
  • 01.06.18: According to the European Network of Transmission System Operators for Electricity (ENTSO-E), no risk is expected for the security of electricity supply in Europe in the summer of 2018. The balance between generation and consumption should be maintained even under severe conditions. Hydroreservoirs, however, require special attention throughout the season. These are the key messages from the Summer Outlook 2018, the ENTSO-E supply security forecast on the upcoming summer season, which recently has been published together with the Winter Review 2017/18. Quelle: www.tscnet.eu
  • 15.06.18: Wir haben in Österreich mit ungeplanten Stromausfällen von unter einer halben Stunde pro Jahr immer noch eine Top-Versorgungssicherheit. Aber die Stromimporte steigen. Sie liegen aktuell bei gut 15 Prozent. Die Handelsbilanz ist also nicht mehr ausgeglichen. Gleichzeitig kommt es zu immer mehr Eingriffen, um das Stromnetz zu stabilisieren. Die Situation wird also zunehmend fragiler. Bedingt ist das durch den Ausbau der volatilen erneuerbaren Energien Wind und Sonne bei gleichzeitigem Ausstieg aus gesicherter Leistung wie fossiler Energie oder nuklearer Energie im Nachbarland Deutschland. Quelle: news.wko.at
  • 02.07.18: Gründe für das Umsatzplus sind der höhere Strompreis und die Netzreserveleistung für den deutschen Netzbetreiber Tennet. Die Wien Energie hat im Winter 2017/18 erstmals für Deutschland eine Netzreserve bereitgestellt. Von Jänner bis März 2018 gab es an 30 Tagen und 200 Stunden Einsätze für das Engpassmanagement und damit etwas weniger als im Vorjahreszeitraum. Quelle: www.vienna.at
  • 07.07.18: Grid Time Deviation reaches 1 minute in Continental European Power Grid: The cause for deviation is still unsolved by both Serb and Kosovo authorities. ENTSO-E and the Continental European TSOs working on legal/ technical measures and urge for political solution. Quelle: ENTSO-E – Siehe auch Netzzeitabweichung – Unterdeckung im europäischen Stromversorgungssystem
  • Archivmeldungen

21./22. Juni 2018 – Erhebliche Abweichungen zwischen Prognose und tatsächlicher Produktion in Österreich

An diesen beiden Tagen kam es wieder einmal zu ganz erheblichen Abweichungen zwischen Prognose und tatsächlicher Produktion. Am 21. gab es um 22 Uhr eine abgewichene Mehrproduktion von 1,15 GW Windstrom bei einem gleichzeitigen Verbrauch von 7,1 GW. Zudem bestand fast ein Faktor 10 zwischen Tagesminimum (210 MW) und -maximum (1.980 MW).

Am 22. hingegen kam es zum gegenteiligen Effekt. Statt wie erwartet fehlten um 12 Uhr 1,1 GW prognostizierter Wind- und PV-Strom bei einem gleichzeitigen Verbrauch von 7,9 GW. Auch der Unterschied zwischen Tagesminimum (410 MW) und -maximum (2.100 MW) war erneut beachtlich. Die gesamt Donauflusswasserkraftwerkskette kann zum Vergleich max. rund 2.000 MW erzeugen. Die rasch ansteigenden oder abfallenden Gradienten führen zu erheblichen physikalischen Belastungen an Bauteilen der Großkraftwerke, was laufzeitverkürzend ist.

Engpassmanagement/Kurzfristige Gaskraftwerkanforderung

Quelle: APG

Nr.DatumStundenMWel
628.09.165800
1113.01.177800
1907.06.171730
414.09.1610600
2115.06.176,6460
2204.07.172430
313.09.166420
2915.10.171355
2417.08.171340
3921.06.181300
923.12.166300
1630.03.176300
231.08.164300
3017.10.172295
521.09.164270
2012.06.171260
1416.02.174250
1316.02.176250
2702.10.171200
3117.10.171200
2308.08.172200
3811.06.183200
3711.06.183200
3523.02.186200
808.12.162200
3422.02.182200
3315.02.182200
1210.02.173200
1511.03.175200
1801.06.176200
2813.10.176200
111.07.163200
2625.09.173178
1730.05.176,5130
1024.12.162100
2523.08.171100
712.10.16390
3616.05.18380
3202.11.17340

 

Engpassmanagementkosten

Entwicklung der Engpassmanagementkosten in Österreich (gesamt).

Entwicklung der Engpassmanagementkosten in Österreich (gesamt). Der nichtösterreichische Kostenanteil (siehe die nachfolgende Grafik) wird durch die deutschen Haushaltskunden bezahlt, da die Leistungen von deutschen Netzbetreibern abgerufen werden. (Datenquelle: APG)

 

Datenquelle: APG – Entwicklung der Engpassmanagementkosten – nur der österreichische Anteil!

 

Quelle: APG/Wirtschaftsmuseum/eigene Darstellung

Auch in der Schweiz nehmen die Netzeingriffe deutlich zu. Siehe auch Auswertung Deutschland.

Quelle: bazonline.ch

Verbot zur Leistungsreduktion

Quelle: APG-REMIT (Stand: 01.06.18)

#DatumvonbisMW
3130.06.201811:0016:00450
3029.06.201812:0015:00250
2928.06.201811:0018:00250
2827.06.201810:3018:00250
2726.06.201811:0018:00250
2625.06.201800:0000:00250
2523.06.201810:0016:00300
2422.06.201809:0018:00300
2321.06.201800:0000:00250
2220.06.201809:0019:00250
2119.06.201811:0016:00250
2017.06.201810:0016:00350
1912.06.201813:0017:00300
1811.06.201810:0017:00300
1709.06.201812:0014:00300
1607.06.201812:0015:00250
1508.06.201812:0015:00250
1407.06.201810:0017:00250
1306.06.201807:0019:00250
1205.06.201806:0019:00250
1104.06.201809:0018:00250
1001.06.201812:0016:00250
931.05.201811:0018:00250
830.05.201810:0018:00250
729.05.201810:0017:00250
628.05.201810:0017:00250
527.05.201811:0015:00250
426.05.201809:0017:00230
325.05.201809:0018:00230
224.05.201809:0018:00230
121.05.201809:0017:00240

 

.Aktueller Ausbaustand und Spitzenleistungen EE in Deutschland

Quelle: Frauenhofer Institut, Link: interaktive Grafiken (Stand März 2017)

2015 2016 2017
installierte PV-Leistung 39,6 GW 40,85 GW 42,98 GW
maximale PV-Leistung 27,3 GW am 21.04.2015 um 13:15 Uhr 28,5 GW am 08.05.2016 um 13:00 Uhr 28 GW am 27.05.2017 um 13:00 Uhr
installierte Windenergie-Leistung 41,3 GW 49,6 GW 56,18 GW
maximale erzeugte Windenergie-Leistung 35,6 GW am 21.12.2015 36,6 GW am 08.02.2016 40 GW am 28.10.2017 um 20:15 Uhr

Die Windenergiestromproduktion lag 2015 fast um 50% über der Produktion von 2014.

Vergleich installierte Leistungen Österreich – Deutschland

 

(Pump-)Speicher

In ganz Europa sind Speicher mit einer Turbinenkapazität von etwa 47.000 Megawatt (MW = 47 GW) in Betrieb, zwei Drittel davon mit Pumpleistung. Österreich schafft knapp 8.500 MW; davon entfallen 4..500 MW auf Pumpkraftwerke, die bei niedrigem Strompreis Wasser nach oben pumpen und bei hohem Strompreis Wasser über die Turbine schießen lassen und Strom produzieren. Um bei zunehmender Menge an erneuerbaren Energien für Zeiten der Dunkelflaute gerüstet zu sein, müssen im selben Ausmaß Reserven vorgehalten werden, die genutzt werden können, wenn weder die Sonne scheint noch der Wind weht. Quelle: Der Standard, Siehe auch Die Energiewende – Fiktion und Wirklichkeit oder Die Abwendung von der physikalischen Wirklichkeit ist die Schwachstelle der Energiewende

Mehr als 50 GW Stromproduktion aus erneuerbare Energie (EE) Anlagen in Deutschland

(inkl. Biomasse und Wasserkraft)

W-TagTagGWZeitEuro
Mi07.06.201763,613:0027,06
Mi07.06.201762,914:0024,00
Mi07.06.201761,712:0029,50
Do21.06.201861,613:0018,39
Do21.06.201861,414:0014,66
Do21.06.201860,812:0015,96
Mi07.06.201760,615:0024,15
Mi07.06.201760,311:0030,18
Do21.06.201859,715:0014,35
Mi13.09.201759,313:0012,06
Mo30.04.201859,014:002,32
Do05.10.201758,513:0012,18
Do05.10.201758,412:009,71
Mo12.06.201758,414:0030,86
Di01.05.201858,414:00-58,96
Mo30.04.201858,213:003,60
Mo30.04.201858,215:005,83
Mi13.09.201758,214:0010,10
Mo30.04.201858,112:000,88
Mi25.04.201858,111:0020,10
Mi25.04.201858,112:0021,14
Mo12.06.201757,613:0031,62
Mi13.09.201757,612:0010,74
Do01.03.201857,512:0022,82
Mi07.06.201757,416:0025,51
Mi25.04.201857,313:0021,27
Di01.05.201857,212:00-16,70
Mi07.06.20175710:0030,33
Mo12.06.20175715:0030,45
Mo24.04.201756,912:009,07
Do21.06.201856,811:0025,00
Do01.03.201856,811:0023,72
Mo24.04.201756,613:0020,01
Do01.03.201856,513:0021,45
Do05.10.201756,414:0010,81
Di01.05.201856,413:00-35,86
Sa24.02.201856,412:00-0,64
Do21.06.201856,416:0014,56
Mo21.05.201856,012:00-03,98
Mi25.04.20185610:0018,84
Mi13.09.201755,811:0012,73
Di01.05.201855,815:00-48,60
Do02.03.201755,713:0010,45
Di01.05.201855,611:00-0,92
Do05.10.201755,611:0020,44
Mo12.06.201755,612:0036,03
Do02.03.201755,612:0012,63
Fr04.08.201755,513:0010,35
Sa24.02.201855,511:003,40
Mo30.04.201855,416:008,07
Mi13.09.201755,315:009,18
So30.04.201755,112:00-1,18
Sa24.02.201855,113:00-15,08
Fr16.06.201755,114:0031,58
Mo21.05.201855,013:00-44,41
Mi25.04.20185514:0022,07
Do05.04.201854,914:0025,10
Mo24.04.201754,911:0012,82
Fr04.08.201754,712:0017,05
Fr04.08.201754,614:009,58
Do15.03.201854,611:0015,20
So30.07.201754,612:00-45,42
Do01.03.201854,514:0015,13
Do15.03.201854,412:0013,65
Mo30.04.201854,411:006,52
Fr16.06.201754,413:0031,06
Mi07.06.201754,309:0030,06
Do02.03.201754,211:0025,08
Do05.04.201854,213:0025,07
Mo09.05.201654,212:0017,08
So30.04.201754,113:00-70,01
Mo21.05.201854,014:00-42,11
Mo09.05.20165413:0012,01
Fr16.06.201753,815:0032,33
Do26.04.201853,814:0021,14
So08.05.1653,711:00-7,09
Do26.04.201853,613:0023,07
So30.04.201753,611:00-1,90
So18.03.201853,612:00-0,05
Do02.03.201753,514:0010,48
Do05.04.201853,515:0025,07
Mo12.06.201753,416:0031,38
So29.10.201753,412:00-67,07
Mo24.04.201753,414:0022,44
Do21.06.201853,417:0019,54
Fr16.06.201753,312:0031,88
So18.03.201853,311:00-
So29.10.201753,311:00-81,95
Mi12.04.201753,312:0027,35
Do05.04.201853,212:0026,00
Mo10.04.201753,212:0024,01
Do12.10.201753,213:0013,54
So18.03.201853,213:00-18,22
Do29.09.201653,213:0012,65
Sa24.06.201753,113:0010,32
Do15.03.201853,113:0013,56
So08.05.1653,112:00-76,09
So30.04.201753,114:00-74,92
Mo21.05.201853,011:00-00,09
Mo29.01.20185312:0018,97
Do12.10.201752,912:0012,78
Do05.04.201852,811:0029,57
Mi06.07.201652,813:008,17
Do05.10.201752,815:0010,84
Mi12.04.201752,713:0023,65
Fr23.06.201752,714:0025,07
Do29.09.201652,712:0015,84
Mi07.06.201752,717:0027,40
Di01.05.201852,510:00-6,62
Mo10.04.201752,513:0017,91
Fr04.08.201752,515:0010,36
Sa07.08.201852,513:0015,76
So30.07.201752,413:00-67,05
Do26.04.201852,312:0023,71
Fr22.06.201852,313:0020,32
Do15.03.201852,310:0019,48
Mo29.01.201852,313:0022,94
So18.03.201852,310:00-29,99
Mi12.04.201752,311:0029,29
Mo09.05.201652,214:0010,85
Fr22.06.201852,214:0019,08
Do26.04.201852,215:0021,11
Sa24.02.201852,214:00-8,90
Do01.03.201852,210:0025,08
Mi06.07.201652,212:009,36
Mi06.07.201652,214:002,55
Fr23.06.201752,213:0026,10
Sa07.08.201852,114:0002,34
Mi13.09.201752,116:009,16
Mi13.09.201752,110:0013,41
Mi25.04.20185215:0021,28
Do29.09.20165214:0011,43
Mo29.01.201851,911:0028,07
Fr23.06.201751,915:0024,98
So30.07.201751,911:00-0,02
Mo12.06.201751,811:0042,02
Di01.05.201851,816:00-22,01
Fr22.06.201851,712:0023,37
So08.05.1651,713:00-100,06
Fr16.06.201751,716:0034,52
Mo10.04.201751,611:0027,57
Fr22.06.201851,615:0016,21
Mo09.05.201651,611:0022,15
So30.04.201751,515:00-71,96
Sa24.06.201751,512:0011,79
Sa28.10.201751,513:00-13,38
Sa28.10.201751,512:00-0,10
Do12.10.201751,411:0017,52
Sa07.08.201851,412:0020,72
Mo29.01.201851,314:0029,62
Do12.10.201751,314:0015,12
Do05.04.201851,316:0023,03
Di24.04.201851,312:0028,43
Fr22.06.201851,311:0027,54
Mi03.01.201851,321:009,30
So18.03.201851,214:00-9,79
So29.10.201751,210:00-67,08
Do03.08.201751,215:0020,28
So29.10.201751,113:00-80,07
Di24.04.201851,111:0025,53
Mo21.05.201851,015:00-15,87
Sa24.06.20175114:007,38
Sa24.02.20185110:0017,55
Fr04.08.20175111:0021,62
Sa07.04.201850,912:00-10,06
Mi04.10.201750,913:0019,96
Mi03.01.201850,920:0010,06
Do23.11.201750,812:0012,75
Do02.03.201750,710:0026,00
Do01.03.201850,715:0018,78
Fr16.06.201750,711:0034,84
Mi03.01.201850,719:0011,06
Mi03.01.201850,718:0013,37
Mi06.07.201650,715:009,23
Mi25.04.201850,709:0028,15
Mi06.07.201650,711:0013,15
Sa28.10.201750,714:00-31,42
Do05.04.201850,610:0035,40
Di26.12.201750,612:00-53,42
Do23.11.201750,611:0016,24
Do03.08.201750,616:0018,09
So18.03.201850,614:00-24,22
Di24.04.201850,613:0028,70
Do05.10.201750,510:0024,98
Mo23.04.201850,514:0026,46
Fr22.06.201850,416:0018,16
Mo10.04.201750,414:009,37
Mo01.01.201850,412:00-56,08
Mo01.01.201850,411:00-62,00
Mo29.01.201850,310:0028,09
Sa07.04.201850,313:00-4,97
Do02.03.201750,215:0025,01
Di26.12.201750,211:00-52,82
Mi04.10.201750,212:0022,80
Do29.07.201750,212:0010,17
Fr30.06.201750,213:0027,29
Fr23.06.201750,212:0027,77
So08.05.1650,114:00-130,09
Sa50,115:0011,93
Mi04.10.201750,114:0022,77
Mo15.01.201850,121:0010,69
Sa07.04.201850,111:000,10
Do29.07.201750,113:009,92
Sa07.05.201650,113:005,32
Mo30.04.20185010:004,90

Bisheriger Spitzenwert am 07.06.17 – 63,56 GW

Atomausstieg Deutschland – Zeitplan

Die verbliebenen deutschen Atommeiler sollen nach dem Atomgesetz bis Ende 2022 abgeschaltet werden. Ende 2019 soll zunächst das AKW Philippsburg 2 in Baden-Württemberg vom Netz gehen. 2021 sollen Brokdorf in Schleswig-Holstein, Grohnde in Niedersachsen und Gundremmingen C in Bayern folgen. In Betrieb bleiben bis Ende 2022 das AKW Emsland in Niedersachsen, Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg.

Überblick über die Situation in Österreich

Quelle: APG-Vortrag 03.07.18, Umweltmanagement Austria

 

 

Quelle: APG-Vortrag 05/18










Strom Versorgungssicherheit Österreich im Jänner 2017

Strom Versorgungssicherheit Österreich im Jänner 2017

Quelle: E-Control

Strom Versorgungssicherheit Österreich

(Stand: 05/2016) Quelle: www.afi-fenco.at

Der Vortrag von Gerhard Christiner, Technischer Vorstandsdirektor APG, zeigt einige eindrucksvolle Einblicke in die aktuelle Situation im österreichischen Stromnetz. Besonders die Inbetriebnahme des polnischen Phasenschiebers (Folie 3) ist mit “Spannung” zu beobachten, da hier einige Auswirkungen auf die Netzstabilität in Deutschland, aber durch den gemeinsamen Strommarkt auch in Österreich zu erwarten sind.

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  1. […] aktuellen Situation empfiehlt sich ein Blick auf die Darstellung der aktuellen Lage bzw. auf die Auswertung der […]

  2. […] wie die Schweiz, Belgien oder Frankreich auf Importe und gleichzeitig stehen in Deutschland zig Kraftwerke zur Schließung an. Die Anzahl und der Umfang der deutschen Netzeingriffe zur Netzstabilisierung sind im […]

  3. […] wie die Schweiz, Belgien oder Frankreich auf Importe und gleichzeitig stehen in Deutschland zig Kraftwerke zur Schließung an. Die Anzahl und der Umfang der deutschen Netzeingriffe zur Netzstabilisierung sind im […]

  4. […] Hier auch die Zahlen hinter den Aussagen (Engpassmanagementkosten), die selbstsprechend sind: siehe Aktuelle Situation […]

  5. […] ansonsten zwischen 55 und 85 GW liegt. Mittlerweile gibt es jedoch auch Produktionsmengen von über 50 GW nur aus erneuerbaren Energien. Dadurch kann es zu umfangreichen Negativpreisbildungen mit einer deutlich höheren Belastung […]

  6. […] etwas Glück. So gab es in dieser Woche wieder eine erhebliche Windstromproduktion mit sogar zwei Spitzenwerten über 55 GW Strom aus Erneuerbaren Energien, was sich erheblich auf die verfügbare Strommenge ausgewirkt […]

  7. […] Zustand ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass in Österreich die sogenannten “Engpassmanagementkosten” von 2 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 324 Millionen Euro im Ja… sind. Dieser Steigerungsfaktor müsste alle zum Nachdenken zwingen. Aber da das ja […]

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